Irans neuer Revolutionsführer: Modschtaba Chamenei schwer verletzt und unsichtbar
Irans neuer Revolutionsführer Modschtaba Chamenei schwer verletzt

Vier Monate nach dem gewaltsamen Tod von Irans Revolutionsführer Ali Chamenei beginnt an diesem Samstag die Trauerfeier. Der 85-Jährige war am 28. Februar bei einem israelischen Luftschlag getötet worden. Sein Sohn und designierter Nachfolger Modschtaba Chamenei gilt jedoch als schwer verletzt und ist bislang nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten. Dies wirft Fragen zur Machtverteilung in Teheran auf.

Bedeutung der Trauerzeremonien für das Regime

Laut der Iran-Expertin Frau Zamirirad sind die Zeremonien für das Regime von großer Bedeutung. „Die Führung will nach innen ebenso wie nach außen Einigkeit und Unterstützung für die Islamische Republik demonstrieren“, erklärte sie. Ali Chamenei habe über Jahrzehnte die Geschicke des Landes gelenkt und seine autoritäre Herrschaft ausgebaut. Er war die zentrale Integrationsfigur für die Eliten und alle Anhänger des Systems. „Sie warten schon seit Monaten auf die Möglichkeit, ihn beizusetzen“, so Zamirirad.

Unsichtbarer Nachfolger: Modschtaba Chamenei

Die Zeremonien bieten auch die Gelegenheit, den Sohn und Nachfolger Modschtaba Chamenei in die Öffentlichkeit einzuführen. Doch der 54-Jährige gilt nach einem Attentat als schwer verletzt und hat sich bisher nicht gezeigt. „Modschtaba Chamenei ist schwächer als sein Vater“, analysiert die Expertin. Seine Unsichtbarkeit könnte auf interne Machtkämpfe hindeuten. Wer tatsächlich die Kontrolle in Teheran ausübt, bleibt unklar.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Machtvakuum und mögliche Nachfolge

Ohne einen sichtbaren Führer könnte das Regime in eine Krise geraten. Die Islamische Republik steht vor der Herausforderung, Stabilität zu bewahren. Die Trauerfeiern sind daher nicht nur ein Abschied, sondern auch ein Test für die Einheit des Systems. Beobachter spekulieren, ob andere Hardliner die Macht an sich reißen könnten, falls Modschtaba ausfällt.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration