Polen bremst Ukraine-Hilfe: Tusk will EU-Ostgrenze schützen
Polen bremst Ukraine-Hilfe – Tusk: EU-Ostgrenze schützen

Wenige Tage vor dem Nato-Gipfel in Ankara (7./8. Juli) zeichnet sich eine milliardenschwere Einigung ab: Die Bündnisstaaten wollen der Ukraine insgesamt 140 Milliarden Euro Militärhilfe zusagen. Während Deutschland voraussichtlich den größten nationalen Anteil tragen wird, hält sich Polen zurück. Ministerpräsident Donald Tusk begründet das mit dem Schutz der EU-Außengrenze.

Tusk: „Polen muss die Ostgrenze der EU schützen“

„Polen muss die Ostgrenze der EU schützen“, sagte Tusk in einer Stellungnahme. Er kündigte an, dass sein Land sich bei den Nato-Milliardenhilfen für die Ukraine zurückhalten werde. Die genauen Modalitäten der polnischen Beteiligung sollen auf dem Gipfel in Ankara geklärt werden.

Russischer Raketenhagel auf Kiew – viele Tote und Verletzte

In der Ukraine gehen die Angriffe derweil weiter. In der Nacht zu Donnerstag hat Russland massive Luftangriffe gegen mehrere ukrainische Städte durchgeführt. Wie das Medium „Kyiv Independent“ berichtet, sei es eine der größten Bombardierungen seit Kriegsbeginn. Dabei gab es viele Tote und Verletzte.

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Ukrainische Verteidigungserfolge und russische Verluste

Neue Zahlen des US-Thinktanks „Center for Strategic and International Studies“ zeigen derweil bemerkenswerte Erfolge der ukrainischen Verteidiger – und hohe Verluste aufseiten der Russen. Die genauen Zahlen wurden nicht veröffentlicht, aber der Thinktank spricht von signifikanten Einbußen bei der russischen Militärtechnik.

Der Nato-Gipfel in Ankara soll die langfristige Unterstützung für die Ukraine festigen. Neben der Finanzhilfe werden auch strategische Fragen diskutiert. Polens Zurückhaltung könnte zu Spannungen innerhalb des Bündnisses führen, da andere Staaten wie Deutschland bereit sind, größere Lasten zu übernehmen.

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