Polen entzieht Selenskyj Orden: Streit eskaliert
Polen entzieht Selenskyj Orden: Streit eskaliert

Polen entzieht Selenskyj höchsten Orden

Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj den Weißer-Adler-Orden entzogen. Grund sei ein Streit um die Weltkriegsvergangenheit. Nawrocki verkündete die Aberkennung am Freitagabend in einer Videobotschaft. Die ukrainische Regierung verurteilte den Schritt umgehend als „strategischen Fehler“ und „respektlos“.

Selenskyj droht Belarus mit militärischen Schritten

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko auf, russische Militärtechnik innerhalb einer Woche aus dem Land zu entfernen. Andernfalls drohte er mit militärischen Schritten. Es gehe um Signalrelaisstationen in zwei Grenzregionen, die russische Truppen zur Steuerung von Angriffen nutzen.

EU-Ratspräsident Costa verteidigt Kontaktaufnahme mit Russland

EU-Ratspräsident António Costa hat die Aufnahme diplomatischer Kontakte mit Moskau verteidigt. „Wir müssen in der Lage sein, unsere eigenen Botschaften direkt an Russland zu übermitteln“, sagte er zum Ende des EU-Gipfels in Brüssel. Zuvor war bekannt geworden, dass sein Büro in den vergangenen Wochen Kontakte zum Kreml aufgenommen hatte. Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kritisierten den Vorstoß.

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Ukraine greift Eisenbahnbrücken auf der Krim an

Das ukrainische Militär hat Eisenbahnbrücken auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim angegriffen. Die Brücken in den Gebieten Rosdolne und Wladyslawiwka würden von russischen Truppen für Militärtransporte genutzt, teilte der Generalstab mit. Die Ukraine verstärkt ihre Angriffe im Süden, um die Logistik Moskaus zu stören.

Tote bei russischem Beschuss in Kramatorsk

In der ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind mindestens zwei Menschen durch russischen Beschuss getötet worden. Weitere sechs wurden verletzt, teilte der Militärgouverneur des Gebietes Donezk mit. Die Industriestadt sei mindestens zweimal beschossen worden.

Selenskyj: Ukraine hat faktisch zweitstärkste Armee der Nato

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die ukrainischen Streitkräfte faktisch als die „zweitstärkste Armee der Nato“ bezeichnet. Die Ukraine sei kein Nato-Mitglied, aber die Armee stehe der russischen in nichts nach. Er fügte hinzu, dass Russlands Präsident Wladimir Putin die Sowjetunion wiederherstellen wolle, was ohne die Ukraine unmöglich sei.

Russischer Drohnenangriff auf Frachter im Schwarzen Meer

Das russische Militär hat zwei zivile Handelsschiffe im Schwarzen Meer mit Drohnen angegriffen. Ein Besatzungsmitglied eines Schiffes unter panamaischer Flagge wurde getötet, zwei weitere verletzt. Auf einem zweiten Schiff unter der Flagge von St. Kitts und Nevis wurden drei Besatzungsmitglieder leicht verletzt.

Kind bei ukrainischem Drohnenangriff auf Moskau getötet

Bei dem massiven Drohnenangriff der Ukraine auf die Region Moskau ist ein achtjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Das Kind starb bei einem Brand in Schukowski. Mindestens 16 Menschen wurden verletzt. Die Ukraine erklärte, der Angriff sei eine Reaktion auf einen russischen Großangriff gewesen.

Ukraine verstärkt Angriffe auf Hafen Mariupol

Das ukrainische Erste Asow-Korps weitet seine Angriffe auf russische Logistik im besetzten Mariupol aus. Die jüngsten Angriffe richteten sich gegen die Infrastruktur des Seehafens. Ukrainische Drohnen griffen Umspannwerke, Reparaturanlagen und ein unter Sanktionen stehendes Schiff an. Ziel ist es, die Versorgung russischer Truppen zu stören.

Russland meldet 14 Einschläge am AKW Saporischschja

Der Fuhrpark des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja ist nach russischen Angaben Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Mindestens 14 Einschläge wurden registriert. Ein Feuer brach aus, Gebäude wurden beschädigt. Verletzte gab es nicht. Das AKW ist seit Kriegsbeginn von russischen Truppen besetzt.

ISW: Wachsende Kritik in Russland an Militär und Kreml

Das Institute for the Study of War (ISW) sieht nach dem Drohnenangriff auf Moskau wachsende Kritik in Russland. Militärblogger räumten ein, dass ukrainische Drohnen strategische Ziele erreichten. Die Kritik richtet sich auch gegen die staatlichen Medien, die ein verzerrtes Bild der Lage zeichnen würden.

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Russland nimmt mehr Schulden für Krieg auf

Russland ist zunehmend auf Inlandsschulden angewiesen, um den Krieg zu finanzieren. Die Verteidigungsausgaben könnten die Haushaltspläne um fast 40 Prozent übersteigen. Das Haushaltsdefizit lag in den ersten fünf Monaten bei 6 Billionen Rubel. Analysten warnen vor steigenden Zinskosten.

Russische Angriffe gefährden Getreideexporte

Angriffe der russischen Armee auf ukrainische Seehäfen und Infrastruktur könnten die monatlichen Getreideexporte um ein Drittel reduzieren. Die Ukraine ist auf Schwarzmeerhäfen angewiesen. Branchenvertreter warnen vor Risiken für die globale Ernährungssicherheit.

Lettland warnt vor Alleingängen bei Russland-Gesprächen

Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs warnte vor diplomatischen Kanälen zu Russland ohne Grund für Gespräche. Er mahnte zur Zurückhaltung und betonte, dass kein einzelnes Land diese Rolle übernehmen sollte. EU-Ratspräsident Costa war für seine Kontaktaufnahme kritisiert worden.