Ein massives Polizeiaufgebot hat sich am Dienstag unweit des WM-Stadions in Dallas ereignet. Mehrere Streifenwagen, gepanzerte Fahrzeuge sowie ein Team des US-Spezialeinsatzkommandos SWAT mit Drohnen und Scharfschützen wurden zu einem Wohnhaus in der West Division Street in Arlington gerufen. Der Ort liegt nur zwei Kilometer von der Arena entfernt, in der am Sonntag das erste WM-Spiel zwischen Japan und den Niederlanden (2:2) stattfand.
Hintergrund des Einsatzes
Die Polizei bestätigte am Mittag (Ortszeit) den Vorfall. Eine Sprecherin der Arlington Police erklärte, die Einsatzkräfte seien wegen eines häuslichen Streits zwischen einem Mann und einer Frau alarmiert worden. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll eine Waffe gezogen worden sein.
Details zur Auseinandersetzung
Die Sprecherin weiter: „Die Bewohnerin hatte sich gemeinsam mit weiteren Personen im Haus verbarrikadiert.“ Die Polizei nahm den Verdächtigen schließlich in Gewahrsam, ohne das Gebäude stürmen zu müssen. Verletzte gab es keine, die Ermittlungen dauern an.
Auswirkungen auf das Turnier
Das Stadion in Dallas ist das am meisten genutzte des Turniers: Neben dem Eröffnungsspiel werden dort insgesamt neun Partien ausgetragen, darunter ein Halbfinale. Als nächstes steht am Mittwoch (22 Uhr, ZDF und Magenta TV live) die Begegnung England gegen Kroatien auf dem Programm. Englische Medien wie der „Independent“ und der „Mirror“ berichteten daher besonders sensibel über den Vorfall.



