Prinz Harrys Palast-Übernachtung: Streit um Schlafplatz eskaliert
Prinz Harrys Palast-Übernachtung: Streit eskaliert

Der britische Prinz Harry, 41, ist am Montag aus den USA nach London gereist – und schon sorgt die Frage nach seinem Schlafplatz für Zündstoff. Ursprünglich hatte sein Team verkündet, der Königssohn werde im Buckingham Palace nächtigen. Doch der Palast widersprach umgehend: Harry sei nicht willkommen.

Hin und Her um die Unterkunft

Am Montagvormittag berichteten britische Medien wie die BBC zunächst, ein Sprecher Harrys habe erklärt, der Prinz habe eine Einladung angenommen und werde im Palast schlafen. Wenig später folgte die Richtigstellung: „Der Buckingham-Palast teilt mit, dass Prinz Harry während seines London-Besuchs in dieser Woche nicht im Palast übernachten wird, obwohl sein Team heute Morgen bekannt gegeben hatte, dass er eine entsprechende Einladung angenommen habe“, zitierte die BBC eine Palastquelle. Der Grund: Harry habe bis zum Ablauf einer Frist in der vergangenen Woche nicht auf das Angebot reagiert. Erst am Wochenende sei er informiert worden, dass die Unterkunft nicht mehr verfügbar sei.

Ein Sprecher von Prinz Harry zeigte sich enttäuscht: „Wir haben registriert, dass das Übernachtungsangebot zurückgezogen wurde.“ Das Hin und Her offenbare die angespannte Beziehung zwischen dem entflohenen Sohn und der königlichen Familie.

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Hintergrund des Besuchs

Harry reist im Rahmen der Vorbereitungen für die Invictus Games nach London, die im Juli 2027 in Birmingham stattfinden. Die Sportwettkämpfe für verwundete Veteranen hatte er 2014 ins Leben gerufen. Seine Frau Meghan, die im Palast als chronisch unbeliebt gilt, reiste nicht mit. Auch die Kinder blieben in Kalifornien. Harry hatte mehrfach erklärt, seine Familie aus Sicherheitsbedenken nicht nach Großbritannien bringen zu wollen.

In den vergangenen Monaten hatte es Signale der Entspannung gegeben. Einem BBC-Bericht zufolge hatte König Charles III. Harry und seine Familie eingeladen, bei Besuchen in königlichen Residenzen zu wohnen. Doch am vergangenen Wochenende hieß es, Harry überdenke den Besuch, nachdem die Regierung seinen Antrag auf Polizeischutz für seine Familie abgelehnt hatte. Der Schutz aus Steuergeldern sei nicht gewährt worden.

Ein neuer Familienstreit

Der Streit um die Unterkunft droht die zarten Annäherungsversuche zwischen Harry und der Königsfamilie zu überschatten. Seit dem Rückzug von royalen Pflichten 2020 und dem Umzug nach Kalifornien ist das Verhältnis zerrüttet. Harry hatte mehrfach öffentlich Kritik an der Familie geübt. Ob er während seines Aufenthalts seinen Vater Charles trifft, ist unklar. Die BBC berichtete, dass ein Treffen nicht ausgeschlossen sei, aber derzeit nicht geplant werde.

Der Buckingham Palace wollte sich zu weiteren Details nicht äußern. Ein Palastsprecher sagte lediglich: „Wir kommentieren keine privaten Arrangements.“ Harrys Sprecher betonte, der Prinz sei nach London gekommen, um die Invictus Games vorzubereiten, und hoffe auf eine produktive Reise.

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