Die englische Fußballnationalmannschaft muss bei ihrem WM-Viertelfinalspiel gegen Norwegen auf royale Unterstützung verzichten. Thronfolger Prinz William, der auch Präsident des englischen Fußballverbands FA ist, wird nicht zu dem Spiel am Samstag (23 Uhr) in die USA reisen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Palastkreisen erfuhr.
Prinz William ist für seine leidenschaftlichen Jubelszenen bekannt
William ist für seine leidenschaftlichen Jubelszenen auf der Tribüne bekannt. Die könnte es aber trotzdem bei dieser WM noch geben: Der 44-Jährige hatte zuletzt angedeutet, im Stadion dabei sein zu wollen, sollten die „Three Lions“ das Finale erreichen. William ist großer Fan von Aston Villa. Wie groß, zeigte sich im vergangenen Jahr beim Champions-League-Spiel gegen Brügge. Beim 3:0-Erfolg war zu sehen, wie der Thronfolger auf der Tribüne nebst Entourage und mit Villa-Schal um den Hals seine Freude herausbrüllt, die Faust ballt und seine Begleiter herzt.
William überzeugt von Trainer Thomas Tuchel
Dass die englische Nationalmannschaft gute Chancen hat, erstmals seit 1966 in das Finale einer Weltmeisterschaft einzuziehen, liegt auch an Trainer Thomas Tuchel. Vom Deutschen, der mit dem FC Chelsea 2021 etwas überraschend die Champions League gewann, ist William überzeugt. Als nach der Verpflichtung des Trainers Kritik aufkam, verteidigte er ihn sogar: „Aus meiner Sicht sollte es derjenige machen, der der Beste für den Job ist – und Thomas ist genau der Richtige.“ Schon damals hatte er den Gewinn des WM-Titels für „definitiv möglich“ gehalten.
Kronprinz Haakon reist nach Miami
Während William frühestens Mitte Juli in die USA reist (das Finale steigt am 19. Juli in East Rutherford), können die Norweger schon jetzt auf ihre Royals zählen. Wie der Palast in Oslo mitteilte, wird Kronprinz Haakon, 52, für das Spiel in die US-Metropole Miami reisen. Zu einem Zusammentreffen auf der Tribüne zwischen den beiden Thronfolgern dürfte es bei diesem Turnier wohl nicht mehr kommen.



