Am heutigen Nachmittag fand erneut eine propalästinensische Demonstration vor dem Firmengelände des Rüstungskonzerns Rheinmetall im Berliner Ortsteil Wedding statt. Die Polizei zählte rund 170 Teilnehmer. Einige von ihnen versuchten, sich vor der Einfahrt auf dem Boden festzukleben, was die Beamten jedoch unterbinden konnten. Die Personalien der Beteiligten wurden aufgenommen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Hintergrund der Proteste
Bereits am vergangenen Donnerstag hatte es eine ähnliche Aktion gegeben. Die Gruppe „Peacefully Against Genocide“ (deutsch: Friedlich gegen Völkermord) hatte mehrtägige Proteste in Berlin gegen die deutsche Unterstützung Israels angekündigt. Die Demonstranten kritisieren insbesondere Rüstungsexporte an Israel, die ihrer Ansicht nach zur Eskalation im Gazastreifen beitragen.
Polizeiliche Maßnahmen
Die Polizei ist nach eigenen Angaben durchgehend vor Ort und in der Umgebung präsent, um die Lage zu kontrollieren und mögliche Straftaten zu verhindern. Die Beamten zeigten eine deutliche Präsenz, um die Sicherheit zu gewährleisten und die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Bislang kam es zu keinen größeren Zwischenfällen.
Bewertung der Lage
Die Proteste richten sich gezielt gegen Rheinmetall, einen der größten deutschen Rüstungskonzerne, der auch Waffen an Israel liefert. Die Demonstranten fordern einen sofortigen Stopp aller Waffenlieferungen und ein Ende der deutschen Unterstützung für Israels Militäroperationen. Die Polizei beobachtet die Entwicklung weiterhin genau.



