Putins fremde Soldaten: Söldner aus 15 Nationen in ukrainischer Gefangenschaft
Putins Söldner: 15 Nationen in ukrainischer Gefangenschaft

In ukrainischer Gefangenschaft befinden sich derzeit Söldner aus rund 15 Nationen, die gegen große Versprechen für Wladimir Putin in den Krieg zogen. Sie stammen aus früheren Sowjetrepubliken, Asien oder Afrika und kämpften für Geld und die russische Staatsangehörigkeit. Ein SPIEGEL-TV-Film von Andreas Lünser beleuchtet ihr Schicksal.

Hintergründe der Rekrutierung

Die Söldner wurden mit hohen finanziellen Anreizen und der Aussicht auf die russische Staatsbürgerschaft angeworben. Viele von ihnen stammen aus wirtschaftlich schwachen Regionen und sahen in dem Angebot eine Chance auf ein besseres Leben. Laut dem Filmbericht zogen sie in den Krieg, ohne die tatsächlichen Risiken vollständig zu erkennen.

Leben in Gefangenschaft

In ukrainischen Kriegsgefangenenlagern werden die Söldner nun festgehalten. Die Bedingungen dort sind nach Angaben ukrainischer Behörden human, aber die Zukunft der Gefangenen ist ungewiss. Einige von ihnen hoffen auf einen Gefangenenaustausch, andere fürchten eine lange Haftstrafe. Der Film zeigt Interviews mit mehreren Gefangenen, die ihre Beweggründe und ihre aktuelle Lage schildern.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Internationale Reaktionen

Die Anwerbung ausländischer Söldner durch Russland hat internationale Kritik hervorgerufen. Menschenrechtsorganisationen fordern eine faire Behandlung der Gefangenen und die Einhaltung der Genfer Konventionen. Die ukrainische Regierung hat angekündigt, die Söldner gemäß internationalem Recht zu behandeln, betont aber, dass sie als illegale Kombattanten gelten.

Ausblick

Der SPIEGEL-TV-Film zeigt eindrücklich die menschlichen Kosten des Krieges. Die Söldner sind Teil einer globalisierten Kriegsführung, bei der wirtschaftliche Not und falsche Versprechen Menschen in gefährliche Konflikte treiben. Ihre Zukunft bleibt ungewiss, während der Krieg in der Ukraine weitergeht.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration