Ramelow und Haseloff warnen vor AfD: Demokratische Standards erodieren
Ramelow und Haseloff: AfD-Wähler dürfen sich nicht beklagen

Die ehemaligen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Thüringen) und Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt) haben in einem gemeinsamen Interview mit dem SPIEGEL eindringlich vor der AfD gewarnt. „Wer die AfD wählt, darf sich nicht beklagen, wenn demokratische Standards erodieren“, sagte Ramelow. Haseloff ergänzte: „Die AfD ist eine Gefahr für unsere freiheitliche Grundordnung.“

Zehn Jahre Ramelow, 15 Jahre Haseloff

Ramelow war zehn Jahre lang Regierungschef in Thüringen, Haseloff fast 15 Jahre in Sachsen-Anhalt. In dem Gespräch blickten sie auf ihre Amtszeiten zurück und sprachen über den Umgang mit Krisen. „Die Coronazeit war die längste und tiefgreifendste Krise“, sagte Haseloff. Ramelow betonte die Bedeutung von Morgenritualen: „Ein strukturierter Start in den Tag hilft, auch schwierige Phasen zu meistern.“

Gefährlichkeit der AfD

Beide Politiker zeigten sich besorgt über den Aufstieg der AfD. „Die Partei untergräbt systematisch demokratische Institutionen“, warnte Ramelow. Haseloff forderte eine klare Abgrenzung: „Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass Rechtsextreme im Parlament sitzen.“ Das Interview ist Teil der aktuellen SPIEGEL-Ausgabe 54/2026.

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