Razzia gegen IS-Mitglieder in sieben Bundesländern
Razzia gegen IS-Mitglieder in sieben Bundesländern

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS). Auf Anordnung des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs durchsuchen Beamte die Wohnungen von fünf Beschuldigten in Filderstadt (Baden-Württemberg), Potsdam (Brandenburg) und im Landkreis Limburg-Weilburg (Hessen), wie die Bundesanwaltschaft mitteilte. Gegen sie wird wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung ermittelt.

Verdacht auf Vernetzung und Geldbeschaffung

Außerdem besteht den Angaben nach der Verdacht, dass die Beschuldigten als Mitglieder des IS nach Deutschland eingereist sind, um sich in Deutschland und Europa mit weiteren Anhängern der Terrororganisation zu vernetzen und Geld zu beschaffen. Festnahmen gab es nicht. Die Durchsuchungen sollten helfen, die Verdachtsmomente zu klären, hieß es.

Weitere Durchsuchungen bei elf nicht tatverdächtigen Personen

Zudem finden den Angaben zufolge Durchsuchungen bei elf weiteren Personen statt, die nicht als tatverdächtig gelten. Diese Einsätze betreffen Orte in Hof (Bayern), Berlin, Potsdam und Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg), Limburg-Weilburg und den Wetteraukreis (Hessen), Dortmund (Nordrhein-Westfalen) sowie den Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein).

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Bei den Durchsuchungen sind Beamte des Bundeskriminalamtes sowie Polizeikräfte der Länder Baden-Württemberg, Brandenburg und Hessen im Einsatz.

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