Geplanter Börsengang: Regierung einigt sich mit Panzerhersteller KNDS auf Details des Staatseinstiegs
Der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS hat eine wichtige Hürde auf dem Weg an die Börse genommen. Die Bundesregierung und das Unternehmen haben sich auf die Details des geplanten Staatseinstiegs geeinigt. Dies berichten mit der Sache vertraute Personen.
Neue Panzerentwicklung geplant
Gleichzeitig plant das Management von KNDS die Entwicklung eines neuen Panzers. Dieser Schritt soll die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns langfristig sichern. Die genauen technischen Spezifikationen des neuen Panzers wurden noch nicht veröffentlicht.
Die Einigung zum Staatseinstieg sieht vor, dass der Bund eine Minderheitsbeteiligung an KNDS erwirbt. Damit soll der Einfluss Deutschlands auf den Rüstungskonzern gestärkt werden. Details zu den finanziellen Konditionen wurden zunächst nicht bekannt.
KNDS entstand 2015 aus der Fusion der deutschen Krauss-Maffei Wegmann und der französischen Nexter Systems. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Panzern und anderen militärischen Fahrzeugen.
Der Börsengang wird für das kommende Jahr erwartet. Analysten bewerten den Konzern mit mehreren Milliarden Euro. Die Einigung mit der Regierung beseitigt eine der letzten großen Hürden für den Gang an die Börse.



