Thailands König Maha Vajiralongkorn, bekannt als Rama X., wird in Paris mit großem Pomp empfangen. Der offizielle Anlass: 170 Jahre Freundschaft zwischen Frankreich und Thailand. Doch nach Informationen aus diplomatischen Kreisen, die BILD exklusiv erfuhr, steckt hinter dem Blitz-Staatsprogramm offenbar ein ganz anderer, privater Grund.
Letzter Besuch vor 66 Jahren
Vor 66 Jahren fand der letzte offizielle Besuch eines thailändischen Monarchen in Frankreich statt. Das groß zelebrierte Fest wurde eiligst aus einem anderen Grund zusammengezimmert, wie BILD aus diplomatischen Kreisen erfuhr. König Rama X. soll die Reise nutzen, um mit seiner Tochter, Prinzessin Sirivannavari Nariratana, eine ausgedehnte Shoppingtour zu unternehmen. Die Prinzessin, die als Modeikone gilt, soll mehrere Couture-Häuser in Paris besuchen.
Rolle der Tochter und der Macrons
Die geliebte Tochter des Königs spielt eine zentrale Rolle bei der Inszenierung. Sie begleitet ihren Vater offiziell als Teil der Delegation, doch inoffiziell soll sie die Gelegenheit für Einkäufe bei Luxusmarken nutzen. Auch die französische Präsidentenfamilie Macron profitiert von dem Besuch: Staatspräsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte können sich als Gastgeber eines königlichen Staatsbesuchs präsentieren, was das Ansehen Frankreichs stärkt. Die Macrons empfangen den König mit militärischen Ehren und einem Galadinner im Élysée-Palast.
Kritik an den Kosten
Die Kosten für den viertägigen Besuch werden auf mehrere Millionen Euro geschätzt. In Thailand gibt es Kritik an den Ausgaben, während das Land mit wirtschaftlichen Problemen kämpft. Offizielle Stellen betonen jedoch die Bedeutung der diplomatischen Beziehungen. Ein Sprecher des thailändischen Außenministeriums erklärte: „Der Besuch unterstreicht die tiefe Freundschaft zwischen beiden Nationen und fördert den kulturellen Austausch.“



