Iran: Sechstägige Trauerfeiern für getöteten Ajatollah Chamenei beginnen
Trauerfeiern für Chamenei im Iran gestartet

Beginn der Trauerfeiern für Chamenei

Der Iran hat kurz vor Beginn der Trauerfeiern für den getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei zahlreiche Staatsgäste empfangen. Das iranische Staatsfernsehen zeigte am Freitag, wie Regierungsvertreter aus China, Belarus, dem Irak und Turkmenistan in der Hauptstadt Teheran landeten. An diesem Samstag beginnen in Teheran die offiziellen Trauerfeierlichkeiten, die sich über sechs Tage erstrecken.

Erwartete Menschenmassen und Sicherheitsvorkehrungen

Es werden mehrere Millionen Menschen aus dem Iran und Nachbarländern erwartet. Der Sarg des früheren Staatsoberhaupts wurde bereits in der Großmoschee Mosalla aufgebahrt. Aus Sicherheitsgründen will der Iran für mehrere Tage seinen Luftraum sperren. Die Zeremonien dauern bis Montag an.

Hintergrund der Tötung

Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Irans Hauptstadt gezielt getötet worden. Mehr als fünf Wochen führten die USA und Israel daraufhin Krieg gegen den Iran, bis sich Vertreter aus Washington und Teheran Anfang April auf eine Waffenruhe einigten. Auch Dutzende iranische Generäle und einflussreiche Politiker wurden getötet.

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Weiterer Verlauf der Beisetzung

Chameneis Leichnam soll nach den Zeremonien in die Pilgerstadt Ghom und in den Irak gebracht werden, ehe er am kommenden Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beerdigt wird. Die Trauerfeierlichkeiten sind als ein sechstägiges Großereignis angelegt, bei dem etliche ausländische Amtsträger anreisen.

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