Trump drängt sich auf WM-Siegerfoto – Infantino versucht ihn wegzuholen
Trump drängt sich auf WM-Siegerfoto

Trump bleibt beim Siegerfoto – Infantino muss eingreifen

US-Präsident Donald Trump hat sich beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 auf dem Siegerfoto der spanischen Nationalmannschaft verewigt. Der 80-Jährige blieb nach der Pokalübergabe auf dem Podest stehen, während Fifa-Präsident Gianni Infantino die Bühne verlassen wollte. Trump stellte sich an die linke Seite der feiernden Spieler, als die ersten Siegerfotos geschossen wurden. Infantino kam zurückgelaufen und sprach mit Trump – offenbar um ihn zum Gehen zu bewegen. Doch der US-Präsident verharrte noch einige Augenblicke, bis er schließlich gemeinsam mit Infantino die Bühne verließ.

Pokalübergabe im MetLife Stadium

Spanien hatte im Finale Titelverteidiger Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung besiegt. Trump betrat gemeinsam mit Infantino den Rasen des MetLife Stadiums in East Rutherford, um die Trophäen zu überreichen. Beim Betreten des Rasens wurde er von Pfiffen begleitet. Es war sein erster Stadionbesuch bei diesem Turnier, das in den USA, Mexiko und Kanada stattfand. In seiner Loge saß er zwischen Ehefrau Melania und Infantino. Bei der Siegerehrung zeigte sich Trump zurückhaltend, hielt sich ans Protokoll und verzichtete auf lange Monologe oder extravagante Auftritte.

Trump bereits bei Club-WM auf Siegerfoto

Bereits im Vorjahr hatte Trump beim Sieg des FC Chelsea bei der Club-WM auf dem Siegerfoto gestanden. Damals positionierte er sich in der Mitte, während er nun außen stand. Die Bilder zeigen den US-Präsidenten Seite an Seite mit den Spielern, was in den sozialen Medien für Diskussionen sorgte.

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Skandal um Balogun-Sperre überschattet WM

Trump war während der WM auch durch einen Skandal präsent: Er hatte Infantino angerufen und um eine Überprüfung der Roten Karte für US-Stürmer Folarin Balogun gebeten. Die Fifa-Disziplinarkommission setzte die Sperre zur Bewährung aus. Dies löste einen Sturm der Entrüstung aus. Balogun kam im Achtelfinale gegen Belgien zum Einsatz, doch die USA verloren deutlich mit 1:4.

Trump fordert erneute WM-Vergabe an USA

Bereits zwei Tage vor dem Finale hatte Trump im Trump Tower in New York seine Sicht auf die Fußball-WM verbreitet. „Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben“, sagte Trump. Er sprach direkt die nächste Bewerbung aus: „Diese WM war so erfolgreich, dass wir die USA einfach noch einmal auswählen sollten. Dieses Mal lassen wir Mexiko und Kanada außen vor.“

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