Trump und Infantino loben WM als historisches Ereignis vor Finale
Trump und Infantino: WM historisch vor Finale

US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino haben die laufende Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA kurz vor dem Finale als überragenden Erfolg gewürdigt. Bei einem FIFA-Empfang in New York schwärmte Trump: „Das war das erfolgreichste Sportevent, vielleicht in der Geschichte der Welt. Es war großartig.“ Zugleich deutete der US-Präsident eine erneute Bewerbung seines Landes an und scherzte: „Ich sage, wir sollten wieder die USA auswählen. Dieses Mal lassen wir Mexiko und Kanada draußen.“ Infantino bezeichnete das Turnier als „großartigste WM der Geschichte“ und fügte hinzu: „Es ist das größte menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat, und wir alle sind Teil davon.“ Als Beleg führte er die hohen Zuschauerzahlen in den Stadien und vor dem Fernseher an. „Der amerikanische Traum, Herr Präsident, ist wahr geworden.“

Spaniens Trainer: Yamal fit für das Finale

Spaniens Trainer Luis de la Fuente gab vor dem Endspiel gegen Argentinien (Sonntag, 21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford ein Update zum Gesundheitszustand von Jungstar Lamine Yamal. Der 16-Jährige hatte im Halbfinale gegen Frankreich einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel erhalten und war im Strafraum gefoult worden, was den Elfmeter zur spanischen 1:0-Führung einbrachte. De la Fuente beruhigte: „Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form.“

Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger

Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft weiterhin mit einer Verletzung an der rechten Hand. „Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Er hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen den Ringfinger der rechten Hand gebrochen. Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen habe, habe ihm zu einer Operation geraten, doch Martínez entschied sich, sie hinauszuzögern, wie er berichtete.

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Messi über legendäres Foto mit Yamal

Argentiniens Superstar Lionel Messi äußerte sich bei einer großen Fan-Messe in New York zu dem mittlerweile legendären Foto mit Lamine Yamal aus dem Jahr 2007. „Es ist verrückt“, sagte Messi. „Damals habe ich ein Foto mit ihm gemacht, als er noch ein Baby war, und jetzt treffen wir in einem WM-Finale aufeinander.“ Die Bilder, die den damals 20-jährigen Messi zeigen, wie er den erst wenige Monate alten Yamal in einer Plastikwanne badet, waren ursprünglich für einen Wohltätigkeitskalender entstanden und sind nun in den Medien omnipräsent.

Tuchel kontert Kritik nach Halbfinal-Aus

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik nach dem Halbfinal-Aus gegen Frankreich zurückgewiesen. „Wenn wir morgen gewinnen, ist es das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe. Das Spiel um Platz drei gegen Frankreich findet am Samstag (23.00 Uhr/MagentaTV) in Miami Gardens statt. Tuchel räumte ein, dass England zu den Finalisten Spanien und Argentinien sowie Frankreich Nachholbedarf habe: „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“

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