US-Bericht enthüllt: Trumps Iran-Deal scheiterte nach nur 21 Tagen
Trumps Iran-Deal scheiterte nach nur 21 Tagen

Washington – Einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge scheiterte das von US-Präsident Donald Trump hochgelobte Rahmenabkommen mit dem Iran bereits nach 21 Tagen. Der Deal, den Trump im Schloss von Versailles unterzeichnet hatte, platzte, nachdem seine engsten Berater für nationale Sicherheit ihn von der mangelnden Ernsthaftigkeit des Iran überzeugten.

Der Moment des Scheiterns

Am Montagabend (Ortszeit) bereitete sich Trump auf seinen Abflug zum Nato-Gipfel in der Türkei vor, als seine Berater das Oval Office betraten und von neuen iranischen Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus berichteten. Das Mullah-Militär hatte Öl- und Gastanker mit Raketen und Drohnen attackiert, weil sie im Süden der Meerenge fuhren und nicht entlang der iranischen Küste im Norden.

Es war nicht der erste derartige Angriff seit Inkrafttreten des Abkommens. Doch diesmal reagierte Trump anders – maßgeblich beeinflusst von Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth, die im Raum waren.

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Rubio und Hegseth als Deal-Breaker

Verärgert über die Angriffe fragte Trump seine Berater, ob sie glaubten, dass der Iran es mit einem endgültigen Abkommen ernst meine. Nach Beratungen kam er zu dem Schluss, dass dies nicht der Fall sei. Beobachter vermuten, dass Rubio von Anfang an Gegner einer Einigung mit den Mullahs war. Noch während der Gespräche vermittelte er eine Einigung zwischen Israel und dem Libanon, die dem Iran-Deal entgegensteht: Der Iran pocht auf einen Rückzug Israels aus dem Südlibanon, doch die libanesische Regierung stimmte plötzlich der Präsenz israelischer Truppen zu – solange, bis die Hisbollah entwaffnet ist.

Vance als Architekt außen vor

Trump reiste mit Rubio und Vizepräsident JD Vance zum Nato-Gipfel nach Ankara, wo er rhetorisch eine 180-Grad-Wende vollzog. Die Iraner seien „böse, kranke Menschen“, „Abschaum“ und „irre“. Die Feuerpause sei „vorbei“. Vance, der als größter Fürsprecher und Architekt des Iran-Deals gilt, war nicht in die entscheidenden Beratungen eingebunden. Bei den Verhandlungen in der Schweiz hatte er von „großen Schritten Richtung Frieden und einem neuen Nahen Osten“ geschwärmt und Israel wegen seiner Sicherheitsbedenken kritisiert.

Die Lage heute: Das US-Militär warf die zweite Nacht in Folge Bomben auf iranische Ziele ab, während der Iran in den Golfstaaten – insbesondere in Kuwait, Katar und Bahrain – um sich schießt.

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