Trumps Milliarden-Imperium: Memecoins, Medien und Gefängnisse durchleuchtet
Trumps Milliarden-Imperium: Memecoins, Medien, Gefängnisse

Donald Trumps Firmenimperium umfasst mehrere Hundert Unternehmen und Holdings. Anders als seine Vorgänger hat sich der US-Präsident während seiner zweiten Amtszeit nicht von seinen Geschäften getrennt. Sein jährlicher Finanzbericht von Ende Juni macht das Ausmaß der Vermischung von Amt und privaten Interessen deutlich.

Einnahmen von 2,2 Milliarden Dollar – Krypto dominiert

Trump, dessen Amtszeit im Januar 2025 begann, erzielte im vergangenen Jahr rund 2,2 Milliarden US-Dollar an Einnahmen. Davon entfielen 1,4 Milliarden Dollar allein auf Kryptogeschäfte, darunter auch Memecoins. Die Hosts des Podcasts „Trump Watch“ durchleuchten in einer aktuellen Folge das gesamte wirtschaftliche Geflecht – von Golf über Hotels bis hin zu Krypto.

Strukturelles Insiderrisiko laut Experte

„Es herrscht ein permanentes, strukturelles Insiderrisiko“, sagt Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin. Die Verquickung von präsidialer Macht und Trumps persönlichen finanziellen Interessen sei offensichtlich. Selbst im Geschäft mit Gefängnissen ist der US-Präsident involviert, was weitere Interessenskonflikte aufwirft.

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Die Hosts der Sendung, Nicole Bastian und Christian Lammert, zeigen konkrete Beispiele für diese Konflikte auf. Die Produktion der Folge übernahm Christian Heinemann. Hörer können Anmerkungen, Fragen oder Kritik per E-Mail an trump-watch@handelsblatt.com senden.

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