Ukraine: Toter und Verletzte nach russischem Angriff auf Charkiw
In der ostukrainischen Stadt Charkiw ist bei einem russischen Angriff mindestens ein Mensch getötet worden. Die Leiche werde aus den Trümmern geborgen, teilte Gouverneur Oleh Synjehubow bei Telegram mit. Zuvor schrieb er von neun Verletzten infolge eines Gleitbombenangriffs. Ein zweistöckiges Wohnhaus sei beschädigt worden. Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion.
Selenskyj fordert Abzug russischer Militärtechnik aus Belarus
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko auf, russische Militärtechnik innerhalb einer Woche aus seinem Land zu entfernen. Andernfalls droht Selenskyj mit militärischen Schritten der Ukraine. Es gehe um Signalrelaisstationen in zwei belarussischen Grenzregionen zur Ukraine, die russische Truppen zur Steuerung von Angriffen auf ukrainische Zivilisten nutzen, sagt Selenskyj auf einer Pressekonferenz in Kiew. „Wenn er es nicht tut, werden wir es tun“, fügt er hinzu, ohne weitere Details zu nennen.
Selenskyjs Stabschef gibt polnischen Orden zurück
Polens Konflikt mit der Ukraine über das Militärgedenken des Nachbarlandes eskaliert weiter. Der Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Kyrylo Budanow, teilt mit, er gebe aus Protest einen polnischen Orden zurück. Mit dem Verzicht auf das ihm 2025 verliehene Goldene Offizierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen reagiere er auf die jüngste Maßnahme des polnischen Präsidenten Karol Nawrocki. Nawrocki hatte am Freitag erklärt, er entziehe Selenskyj die höchste Auszeichnung des Landes, den Orden des Weißen Adlers. Zuvor hatte Selenskyj eine Militäreinheit zu Ehren ukrainischer Aufständischer aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs umbenannt, die für Massaker an Polen verantwortlich gemacht werden. Budanow bezeichnet das Vorgehen Nawrockis als ein Geschenk an Russland. Polen ist ein enger strategischer Verbündeter der Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland.
Ukraine greift Eisenbahnbrücken auf Krim an
Das ukrainische Militär greift Angaben des Generalstabs zufolge Eisenbahnbrücken auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim an. Die Brücken in den Gebieten Rosdolne und Wladyslawiwka würden von den russischen Truppen für Militärtransporte und Nachschub genutzt, teilt der Generalstab auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Ukraine verstärkt ihre Angriffe in den russisch besetzten Gebieten im Süden und auf der Krim, um die Logistik Moskaus zu stören.
Weitere Entwicklungen im Überblick
Bei einem schweren russischen Luftangriff sind in der ukrainischen Millionenstadt Charkiw offiziellen Angaben nach mindestens neun Menschen verletzt worden, darunter vier Kinder. Mehr als 40 private Wohnhäuser seien durch den Abwurf gelenkter Gleitbomben in der Stadt beschädigt worden, teilte Charkiws Bürgermeister Ihor Terechow bei Telegram mit. Charkiw liegt nur wenige Kilometer von der Grenze zu Russland entfernt. Die vor dem Krieg zweitgrößte Stadt der Ukraine ist damit eines der häufigsten Ziele russischer Angriffe und wurde in den vier Jahren Krieg stark zerstört.
In der frontnahen ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind mindestens zwei Menschen durch russischen Beschuss getötet worden. Weitere sechs wurden verletzt, teilte der Militärgouverneur des Gebietes Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Die Industriestadt sei dabei mindestens zweimal beschossen worden. Etwas mehr als zehn Kilometer östlich von Kramatorsk befindet sich die Frontlinie zwischen russischen und ukrainischen Truppen.
Das russische Militär hat nach ukrainischen Angaben zwei zivile Handelsschiffe im Schwarzen Meer mit Drohnen angegriffen. Ein Besatzungsmitglied eines Schiffes unter der Flagge Panamas sei dabei getötet worden, teilten Vizeregierungschef Olexij Kuleba und die Seehafenverwaltung bei Telegram mit. Zwei weitere Seeleute seien verletzt worden, davon einer schwer. Auf dem zweiten Frachter unter der Flagge von St. Kitts und Nevis sind demnach drei Besatzungsmitglieder leicht verletzt worden.
Bei dem massiven Drohnenangriff der Ukraine auf die Region Moskau am Donnerstag ist nach russischen Angaben ein achtjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Das Kind sei bei einem Brand in der Stadt Schukowski gestorben, der durch den Angriff ausgelöst worden sei, teilt der Gouverneur der Hauptstadt-Region, Andrei Worobjow, mit. Zum Zeitpunkt des Angriffs habe sich das Mädchen mit seiner Großmutter zu Hause befunden. Bei dem Angriff wurden dem Gouverneur zufolge zudem mindestens 16 Menschen verletzt. Insgesamt seien 18 Wohnblöcke in der Region Moskau beschädigt worden. Der Ukraine zufolge war der Angriff eine Reaktion auf einen russischen Großangriff am Montag, bei dem landesweit zehn Menschen getötet wurden und das weltberühmte Höhlenkloster in Kiew schwer beschädigt wurde.
EU-Gipfel und diplomatische Entwicklungen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die ukrainischen Streitkräfte faktisch als die heute „zweitstärkste Armee der Nato“ bezeichnet. „Und daher braucht uns die Nato auch de-jure“, sagte er Journalisten, wie das Internetportal Hromadske berichtete. Das sei bereits eine Tatsache, die von allen Staatsführern anerkannt werde. Das ukrainische Militär stehe bei der Verteidigung gegen die von Moskau betriebene Invasion der als zweitstärksten Armee der Welt geltenden russischen in nichts nach, fügte er an.
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski kritisiert die Führungsrolle von Deutschland, Frankreich und Großbritannien bei den Gesprächen zum Ukraine-Krieg. „Zwischen dem Schwarzen Meer, der Ostsee und der Adria leben 120 Millionen Menschen in der EU, zusammen mit Skandinavien sind es 150 Millionen Menschen, die von Russlands Aggression viel direkter bedroht sind als Deutschland“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Wir sind Nachbarn sowohl von Russland als auch der Ukraine, Sie sind das in Deutschland nicht“, sagte er der Zeitung. Polen befinde sich an vorderster Front, führte er aus und verwies auf die durch das Land laufenden Rüstungslieferungen an die Ukraine. Polen trage das Risiko dafür und fordere daher einen Platz am Verhandlungstisch. Er schlug demnach vor, „den Weg über die in den EU-Verträgen festgelegten Institutionen gehen, wie den EU-Ratspräsidenten“. Oder man müsse an einer „Koalition der Willigen“ arbeiten, die den Kontinent bei Verhandlungen vertritt, sagte er der „F.A.S.“.
EU-Ratspräsident António Costa hat beim EU-Gipfel von mehreren Regierungschefs Unterstützung für die Kontaktaufnahme seines Teams zu Russland bekommen. „Die Eröffnung eines Gesprächskanals ist aus unserer Sicht kein Fehler – und ich vertraue António Costa“, sagte Irlands Regierungschef Micheál Martin. „Natürlich würde er im Rahmen unserer europäischen Zuständigkeiten im Falle der Aufnahme von Verhandlungen die Union vertreten.“ Bis dahin sei es jedoch noch ein weiter Weg. Auch der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs sprach sich dafür aus, dass Costa für die EU am Verhandlungstisch sitzt. „Es sollte kein einzelnes Land diese Rolle übernehmen“, sagte er. „Wir haben die Institutionen geschaffen, das ist also klar. Wir sollten die Regeln nicht ändern.“
Russland erklärt sich bereit zum Dialog mit europäischen Ländern. Aber man werde keine Ultimaten akzeptieren, sagt Präsidialsamtssprecher Dmitri Peskow. Die Europäer seien „entweder dumm oder inkompetent, wenn sie glaubten, sie könnten aus einer Position der Stärke heraus mit Russland verhandeln“. Russland werde seine Luftangriffe auf die Ukraine fortsetzen. Die Politik der Ukraine sei nicht auf Verhandlungen ausgerichtet.
Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs hat davor gewarnt, jetzt schon diplomatische Kanäle zu Russland aufzubauen. „Es macht also keinen Sinn, diplomatische Kanäle zu unterhalten, wenn es keinen Grund für Gespräche gibt“, sagt er vor dem zweiten EU-Gipfeltag in Brüssel mit Blick auf russische Angriffe auf die Ukraine. In der Debatte, wer für Europa sprechen sollte, mahnt er zur Zurückhaltung. „Das war Teil der gestrigen Diskussion“, sagt Kulbergs. Es gebe klare EU-Zuständigkeiten. „Es sollte nicht ein einzelnes Land geben, das diese Rolle übernimmt“, fügt er in Anspielung auf große Mitgliedstaaten hinzu. „Wir haben Institutionen geschaffen, das ist klar. Wir sollten die Regeln nicht ändern.“ Im Kreis der 27 EU-Regierungen hatte es in der Nacht teilweise Kritik gegeben, dass EU-Ratspräsident Antonio Costa beansprucht, Gespräche zu führen.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht in der Europäischen Union keinen geeigneten Verhandlungspartner, um ein Ende des Ukraine-Kriegs zu erreichen. Das eigentliche Ziel der europäischen Politiker sei nicht, mit Russland zu verhandeln, sondern die Regierung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu retten und das Nachbarland als Ausgangspunkt für eine fortgesetzte Konfrontation mit Russland zu erhalten, schrieb Lawrow in einem vom russischen Außenministerium im Internet veröffentlichten Artikel.
Auf dem EU-Gipfel ist es nach Reuters-Informationen in der Nacht zu Freitag zu einer heftigen Auseinandersetzung mit EU-Ratspräsident Antonio Costa wegen dessen Kontaktversuchen nach Russland gekommen. In der Sitzung der EU-Staats- und Regierungschefs kritisierten etliche Teilnehmer Costa. „Es gibt kein Mandat, seine Gespräche waren nicht mit den Mitgliedstaaten abgestimmt“, sagte etwa ein Diplomat eines großen EU-Landes zu Reuters. Costa agiere „nicht professionell“. Das Büro des EU-Ratspräsidenten hatte mitgeteilt, dass man Kontakte nach Moskau aufgebaut habe, für den Fall, dass Verhandlungen über den Ukraine-Krieg starten könnten. Costas Team betonte, dass der portugiesische Ratspräsident nicht außerhalb seines Mandats handele.
Die EU beansprucht bei künftigen Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine eine Schlüsselrolle. Der EU-Gipfel unterstrich am Donnerstagabend in Brüssel, dass man die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs unterstütze. „Europa kommt bei einer künftigen Lösung eine Schlüsselrolle zu und ist bereit, seine Interessen zu verteidigen“, wird in der Gipfel-Erklärung betont. Russland habe seine Angriffe auf die Ukraine verstärkt, da die Regierung in Moskau erkannt habe, dass sie die militärischen und strategischen Ziele in der Ukraine nicht erreichen könne. Der EU-Gipfel forderte Russland nachdrücklich auf, echte Bereitschaft zum Frieden zu zeigen. Ziel müsse ein „vollständiger, bedingungsloser und sofortiger Waffenstillstand“ sein.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut eine schnelle EU-Vollmitgliedschaft gefordert. „Die Zukunft Europas – frei, vereint und in Frieden – entscheidet sich in unserer Verteidigung. Das zeigt, wie einzigartig unsere Situation ist“, sagt Selenskyj in Auszügen der Rede auf dem EU-Gipfel, die auf der Plattform X veröffentlicht wurden. „Der wichtigste Schritt in dieser Hinsicht könnte ein beschleunigter Weg für den Beitritt der Ukraine zur EU sein.“ Die EU hat gerade das erste Verhandlungskapitel mit der Ukraine und der Republik Moldau beschlossen. Die Bundesregierung plädierte für eine assoziierte Mitgliedschaft als Zwischenschritt.
Die EU verlängert ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland erstmals nicht nur um sechs, sondern um zwölf Monate. Eine entsprechende Entscheidung trafen die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten am Abend bei ihrem Juni-Gipfel in Brüssel, wie eine Sprecherin von Ratschef António Costa mitteilte.
Bulgarien wird gegen das jüngste Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland sein Veto einlegen. Das kündigt Ministerpräsident Rumen Radev vor dem EU-Gipfel in Brüssel an. Die geplanten Sanktionen könnten sich negativ auf die bulgarische Wirtschaft auswirken. Die EU hat am Montag ihre Sanktionsliste erweitert und 34 Einzelpersonen sowie 47 Organisationen hinzugefügt, die mit dem militärisch-industriellen Komplex Russlands, seiner Schattenflotte von Öl- und Gastankern und anderen an politischen Einmischungsaktivitäten beteiligten Personen in Verbindung stehen. „Für den Betrieb von Lukoil besteht ein erhebliches Risiko“, sagt Radev zu dem russischen Ölunternehmen, das einer der größten Kraftstoffhändler in Bulgarien ist und die einzige Raffinerie des Landes betreibt.
Mehrere EU-Spitzenpolitiker warnen vor dem EU-Gipfel davor, voreilig Verhandlungen mit Russland über die Ukraine aufzunehmen. „Zunächst einmal muss es auf der anderen Seite jemanden geben, der zum Frieden bereit ist“, sagt der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs. „Es ist viel besser, einzugreifen, wenn wir positive Signale aus Russland sehen, die zeigen, dass das Land zur Aufnahme von Friedensverhandlungen oder zu einem Waffenstillstand bereit ist“, sagt Litauens Präsident Gitanas Nauseda. Sie reagieren auf eine Meldung, dass das Büro des EU-Ratspräsidenten Antonio Costa in den vergangenen Wochen „kurze Kontakte auf diplomatischer Ebene“ mit dem Kreml geknüpft hatte. Andere drängen jedoch auf einen Dialog mit Moskau. Die EU solle die „Dynamik“ rund um die Friedensgespräche in der Ukraine nutzen, um die Bemühungen zur Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin voranzutreiben, sagt der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker der „Financial Times“.
Die USA haben nach den Worten von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius nach wie vor keinen konkreten Plan zum Abzug von Truppen aus Deutschland vorgelegt. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth habe beim Treffen der Nato-Ressortchefs in Brüssel lediglich eine Roadmap zur Prüfung der Streitkräfte in Europa angekündigt, sagt Pistorius in Brüssel. Generell wichtig sei, dass keine Lücken in den Fähigkeiten der Nato entstünden, betont der Minister.
Litauens Präsident Gitanas Nauseda hat sich dafür ausgesprochen, dass die EU noch im Juli alle Verhandlungskapitel mit den Beitrittskandidaten Ukraine und der Republik Moldau eröffnet. Er bezeichnet die ukrainischen Angriffe auf Ölanlagen in Moskau vor dem EU-Gipfel in Brüssel zudem als einen „gamechanger“ in dem Krieg.
Die Ukraine und Deutschland unterzeichnen eine Vereinbarung über Fähigkeiten zur Abwehr ballistischer Raketen. Dies teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Er ruft andere westliche Verbündete auf, sich der Initiative anzuschließen und bis zum Winter Ergebnisse zu erzielen. Bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe betont Selenskyj zudem, sein Land benötige dringend weitreichende Artillerie und unbemannte Fahrzeuge. Zudem fordert er die Entwicklung zusätzlicher Finanzinstrumente zur langfristigen Unterstützung der ukrainischen Armee.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj droht mit massiven Angriffen auf Moskau, sollte Russland seinen Krieg fortsetzen. „Wir wollen diesen Krieg nicht, wir haben ihn nie gewollt, und jeder weiß das.“ Doch wenn die Ukraine brenne, werde auch Moskau brennen, sagt Selenskyj in einer am Donnerstag an Journalisten verschickten WhatsApp-Sprachnachricht. Moskau war in der Nacht erneut mit zahlreichen Drohnen angegriffen worden. Zum zweiten Mal in dieser Woche wurde dabei eine Ölraffinerie der Millionenmetropole getroffen. Selenskyj zufolge handelte es sich um Vergeltungsschläge für schwere russische Angriffe am Montag, bei denen mindestens zehn Menschen im ganzen Land getötet und das 1000 Jahre alte Höhlenkloster in Kiew beschädigt wurden.
Russland wirft den europäischen Staats- und Regierungschefs vor, US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel mit „schädlichen Ideen“ zum Ukraine-Krieg beeinflusst zu haben. Sie versuchten, ihn in eine wenig hilfreiche Richtung zu drängen, sagt der außenpolitische Berater des Kremls, Juri Uschakow, am Donnerstag im russischen Staatsfernsehen. Die Darstellung der Europäer, dass sich die militärische Lage der Ukraine verbessert habe, sei falsch. Trump sei jedoch ein starker Politiker, der an seinen eigenen Ansichten festhalte. Russland erwarte einen Besuch der Trump-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner. Ein Termin dafür stehe noch nicht fest. Trump hatte beim G7-Gipfel in Frankreich auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen und danach Russland zu einem Friedensschluss mit der Ukraine aufgefordert. Zudem trug er eine G7-Erklärung mit, in der die territoriale Integrität der Ukraine unterstützt, eine Verschärfung der Russland-Sanktionen angekündigt und eine Ausweitung der Lieferungen von weitreichenden Waffen- und Flugabwehrsystemen an die Ukraine vereinbart wurde.



