Ukrainische Drohne tötet fünf Buspassagiere in Belgorod
Ukrainische Drohne tötet fünf Buspassagiere in Belgorod

In der russischen Grenzregion Belgorod sind nach Behördenangaben bei einem ukrainischen Drohnenangriff mindestens fünf Insassen eines Busses getötet worden. Bei dem Einschlag in der Stadt Schebekino seien auch mindestens 23 Passagiere verletzt worden, teilte der geschäftsführende Gouverneur Alexander Schuwajew mit. „Vier Frauen und ein Junge sind an ihren Verletzungen gestorben“, sagte er. Der Gouverneur sprach den Angehörigen sein Beileid aus.

Gouverneur verurteilt „unmenschlichen“ Angriff

Schumajew sprach von einem „unmenschlichen und abscheulichen Angriff“. Er warf der ukrainischen Armee vor, den Bus in der knapp zehn Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernten Stadt Tschebekino „absichtlich und zynisch“ ins Visier genommen zu haben. Eine Stellungnahme der Ukraine lag anfänglich noch nicht vor.

Hintergrund: Belgorod als Aufmarschgebiet

Die Region Belgorod ist Aufmarschgebiet für die russischen Truppen und ihren Angriffskrieg gegen die benachbarte Ukraine. Kiews Truppen verteidigen sich gegen Moskaus Invasion mit Drohnenattacken auf russische Ziele. Dabei kommen immer wieder Zivilisten zu Schaden. Die Zerstörungen im Gebiet Belgorod sind massiv.

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Russische Angriffe in Odessa

In der Ukraine wurden indes ebenso wieder Tote nach Angriffen durch Russland gemeldet. Bei Angriffen auf Infrastruktureinrichtungen in Odessa seien drei Menschen getötet und mehrere verletzt worden, berichtet das Portal „Ukrainska Prawda“ unter Berufung auf einen ukrainischen Militäroffiziellen.

Getreidefrachter vor Odessa angegriffen

Nach einem Angriff auf einen Frachter vor Odessa ist die Zahl der Toten nach Angaben der zentralen Hafenverwaltung der Ukraine auf zehn gestiegen. Bei neun von ihnen handele es sich um Besatzungsmitglieder des Schiffes unter der Flagge des westafrikanischen Landes Guinea-Bissau. Außerdem sei ein Lotse ums Leben gekommen, teilte die zentrale Hafenverwaltung mit. Die insgesamt 17 Crew-Mitglieder sind demnach indische und syrische Staatsbürger.

Die Seestreitkräfte der Ukraine hatten Russland am Sonntagabend vorgeworfen, das zivile Schiff angegriffen zu haben. Zunächst war die Rede von fünf Toten, fünf Vermissten und acht Geretteten.

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