IWF gibt 690 Millionen Dollar für Ukraine frei – Inder bei Angriff getötet
IWF: 690 Mio. Dollar für Ukraine – Inder bei Angriff getötet

IWF gibt weitere 690 Millionen Dollar für die Ukraine frei

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die sofortige Auszahlung von rund 690 Millionen Dollar an die Ukraine freigegeben. Der IWF-Vorstand habe eine Überprüfung des Finanzierungsprogramms für das Land abgeschlossen, teilte der Fonds mit. Die Ukraine habe trotz des Krieges ihre Finanzstabilität aufrechterhalten können. Die wirtschaftlichen Aussichten hätten sich jedoch eingetrübt. Gründe dafür seien vor allem die verstärkten russischen Angriffe auf die kritische Infrastruktur sowie indirekte Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten. Zudem habe sich die Umsetzung von Reformen verlangsamt. Die Ukraine wird mit einem Kreditprogramm in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar unterstützt. Mit der jüngsten Freigabe steigen die bisherigen Auszahlungen auf etwa 2,2 Milliarden Dollar.

Inder bei russischem Angriff auf Schiff bei Odessa getötet

Bei einem Angriff auf ein aus dem südukrainischen Hafen Odessa auslaufendes Schiff sind nach Angaben der Regierung in Neu-Delhi vier Inder getötet worden. Ein weiterer liege im Krankenhaus und sei in kritischem Zustand, teilte das Außenministerium mit. Russland hat der ukrainischen Marine zufolge am Sonntag die „Golden Leo“ – ein unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrendes Schiff mit einer Besatzung aus Indien und Syrien – mit drei Marschflugkörpern angegriffen. „Indien verurteilt solche Angriffe und bekräftigt, dass das Angreifen von Handelsschiffen und das Gefährden unschuldiger ziviler Besatzungsmitglieder oder das anderweitige Beeinträchtigen der Freiheit der Schifffahrt und des Handels verwerflich ist und vermieden werden sollte“, erklärte das indische Außenministerium.

Russland: Fünf Zivilisten bei Drohnenangriff auf Bus getötet

Bei einem Drohnenangriff auf einen Bus in der russischen Grenzregion Belgorod sind russischen Angaben zufolge fünf Zivilisten getötet worden. Unter den Toten sei auch ein Minderjähriger, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, mit. Drei weitere Menschen befänden sich in einem kritischen Zustand. Russland wirft der Ukraine vor, den Angriff „absichtlich und zynisch“ ausgeführt zu haben. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt zunächst nicht vor.

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Ukraine meldet Drohnenangriffe auf russische Tanker und Frachter

Ukrainische Drohnen haben nach Militärangaben in der Nacht sieben russische Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer getroffen. Unter den Zielen seien drei Tanker und vier Frachtschiffe gewesen, teilte der Kommandeur der Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, auf Telegram mit. Damit steige die Zahl der im Juli getroffenen Schiffe auf 183. Zudem meldet Browdi Angriffe auf sieben Umspannwerke auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim.

Zahl der Todesopfer auf Frachtschiff vor Odessa verdoppelt

Nach dem russischen Angriff auf ein internationales Frachtschiff im Schwarzen Meer hat sich die Zahl der Todesopfer nach ukrainischen Angaben verdoppelt. Nach neuen Erkenntnissen wurden zehn Menschen bei der Attacke vor der Stadt Odessa getötet, wie die ukrainische Hafenbehörde mitteilte. Das unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrende Schiff war nach ukrainischen Angaben mit einer Ladung Mais aus dem Hafen ausgelaufen, als es am Sonntagabend Ziel eines Angriffs wurde. An Bord befinden sich demnach 17 Seeleute aus Indien und Syrien sowie ein Ukrainer. Acht Crew-Mitglieder konnten demnach gerettet werden. Russland teilte unterdessen laut der Nachrichtenagentur Interfax mit, bei Angriffen in der Nacht Treibstofflager im Hafen von Odessa getroffen zu haben.

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Ukraine greift Moskau mit 400 Drohnen an

Die Ukraine hat in der Nacht nach russischen Angaben Moskau und die umliegende Region mit 400 Drohnen angegriffen. Dabei seien zwei Menschen verletzt und Gebäude in Brand gesetzt worden, teilten russische Behörden mit. Der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergej Sobjanin, erklärte, die meisten der feindlichen Drohnen seien bereits aus großer Entfernung unschädlich gemacht worden. 85 Drohnen seien beim Anflug auf Moskau zerstört worden. Dem Gouverneur der Region Moskau, Andrej Worobjow, zufolge konzentrierten sich die Schäden auf die Bezirke Podolsk, Domodedowo und Odinzowo. Dort seien zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt worden und in Brand geraten. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, die Luftabwehr habe in der Nacht insgesamt 381 ukrainische Drohnen über russischen Regionen sowie dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgeschossen.

Angriff mit Lenkbomben – Erneut Tote in Saporischschja

Bei einem russischen Luftangriff auf das südostukrainische Gebiet Saporischschja sind in der gleichnamigen Gebietshauptstadt mindestens zwei Menschen getötet worden. Mindestens 42 weitere wurden bei dem Angriff verletzt, darunter auch acht Kinder, wie der ukrainische Rettungsdienst in der Nacht auf Telegram mitteilte. Ukrainischen Medienberichten zufolge hatte das russische Militär die Stadt mit Lenkbomben angegriffen. Dabei sei ein fünfstöckiges Wohngebäude getroffen worden. Zwei Stockwerke des Hauses wurden demnach vollständig zerstört.

Ukraine: Fünf Tote bei russischem Angriff auf Frachtschiff

Bei einem russischen Angriff auf ein internationales Frachtschiff im Schwarzen Meer vor der ukrainischen Stadt Odessa wurden ukrainischen Angaben zufolge mindestens fünf Besatzungsmitglieder getötet. Das unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrende Schiff sei mit einer Ladung Mais aus dem Hafen ausgelaufen, erklärte Ministerpräsident Serhij Korezkyj. An Bord befinden sich demnach 17 Seeleute aus Indien und Syrien sowie ein Ukrainer. Acht Besatzungsmitglieder wurden gerettet, fünf weitere galten als vermisst. Der Frachter brannte am späten Abend noch immer. Ein Reuters-Mitarbeiter in Odessa beobachtete, wie vor der Küste Rauch von einem großen Schiff aufstieg. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.

Ukraine meldet Angriffe auf russische Ölanlagen und Tanker

Die Ukraine hat mit Drohnenangriffen nach eigenen Angaben mehrere Ziele der russischen Ölindustrie getroffen. In der Region Stawropol brachen nach Angaben von Gouverneur Wladimir Wladimirow mehrere Brände in Industrieanlagen aus. Medien berichteten von drei brennenden Öldepots. Der Gouverneur bestätigte zudem Detonationen explosiver Stoffe und erklärte, es habe keine Verletzten gegeben. Für das betroffene Gebiet wurde ein örtlich begrenzter Ausnahmezustand verhängt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Ukraine setze ihre Angriffe auf russische Ölanlagen fort. Auch nach seinen Angaben wurden drei Öldepots in der Region Stawropol sowie drei Tanker der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer getroffen.

Pipeline-Konsortium CPC stoppt Ölverladung nach Tanker-Angriffen im Schwarzen Meer

Nach Angriffen auf zwei Tanker vor der russischen Schwarzmeer-Küste hat das Kaspische Pipeline-Konsortium (CPC) die Ölverladung dort ausgesetzt. Die Tanker „Asia“ und „Nissos Ios“ seien am Sonntag während des Ladevorgangs am Terminal attackiert worden, teilte das Konsortium mit. Der Tanker „Asia“ sei dabei in Brand geraten, das Feuer aber gelöscht worden. Es sei niemand verletzt worden. Auch sei kein Öl ausgetreten, und die Schiffe seien schwimmfähig geblieben. Das Konsortium machte keine Angaben dazu, wer für den Angriff verantwortlich sei. Das ukrainische Militär hatte zuvor mitgeteilt, es habe zwei russische Öltanker im Schwarzen Meer attackiert. Russland und die Ukraine haben ihre Angriffe auf Schiffe im Schwarzen und im Asowschen Meer in der vergangenen Woche verstärkt.

Ukraine: Russische Öltanker im Schwarzen Meer attackiert

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht zum Sonntag nach eigenen Angaben zwei russische Öltanker im Schwarzen Meer angegriffen. Zudem sei ein Schwimmkran im Asowschen Meer getroffen worden, teilte der ukrainische Generalstab mit. Alle drei Ziele seien zur Unterstützung der russischen Kriegsanstrengungen in der Ukraine genutzt worden, hieß es in der Erklärung weiter. Die Ukraine hat bei ihren Angriffen auf die russische Öl-Infrastruktur neben Raffinerien zuletzt auch verstärkt Tanker im Schwarzen Meer ins Visier genommen.

Ukraine: Größter russischer Angriff mit ballistischen Raketen seit Kriegsbeginn

Russland hat die Ukraine bei dem jüngsten Angriff nach Angaben aus Kiew mit der größten Zahl an ballistischen Raketen seit Kriegsbeginn attackiert. Russland habe rund vier Dutzend dieser Raketen abgefeuert, schrieb der geschäftsführende Außenminister Andrij Sybiha auf der Online-Plattform X. Er bezeichnete das russische Vorgehen als brutalen Terrorangriff und forderte angemessene und starke Reaktionen sowie mehr Druck auf die Führung in Moskau, um diesen Terror zu beenden. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge hatte Russland bei dem Angriff in der Nacht 41 Raketen eingesetzt. Davon habe die Luftabwehr 18 Raketen abgefangen. Hauptziel des russischen Angriffs sei die ukrainische Hauptstadt Kiew gewesen. Dort wurde nach Angaben der Behörden mindestens ein Mensch getötet. 13 weitere Menschen seien verletzt worden.

Ukraine: Mindestens ein Toter bei russischem Angriff auf Kiew

Bei einem russischen Raketenangriff auf Kiew und die umliegende Region ist Behördenangaben zufolge mindestens ein Mensch getötet und elf weitere verletzt worden. In der Hauptstadt brachen Brände unter anderem in einem Wohnheim, einem Wohnhaus und einem Supermarkt aus, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.

Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist vom russischen Militär massiv mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Dutzende Explosionen teils von Flugabwehrraketen waren in der Nacht im Zentrum der Dreimillionenstadt zu hören, wie ein Reporter vor Ort berichtete. Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mindestens vier Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen. Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge wurden mehr als zwei Dutzend ballistische Raketen auf Ziele in und nahe der Hauptstadt abgefeuert.

Tote nach russischen Bombenangriffen auf Kramatorsk

Bei russischen Bombenangriffen auf die ostukrainische Stadt Kramatorsk sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein weiterer sei verletzt worden, teilte der Militärgouverneur des Gebietes Donezk, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Die russische Luftwaffe habe drei Gleitbomben abgeworfen. Filaschkin forderte die verbliebenen Einwohner ein weiteres Mal zur Flucht aus den frontnahen Gebieten auf. Kramatorsk ist nur etwas mehr als zwölf Kilometer von der Frontlinie entfernt.

Kiews Drohnentruppen: Moskau verlegt Einheiten von der Front

Die ukrainischen Drohnentruppen haben nach eigenen Angaben 13 weitere russische Schiffe getroffen. Damit steige die Gesamtzahl der im Schwarzen Meer und dem benachbarten Asowschen Meer beschossenen Schiffe auf 172, teilte der Chef der Drohnentruppen, Robert Browdi, in sozialen Netzwerken mit. In der Nacht zum Samstag seien acht Frachter, ein Tanker, ein Gastransportschiff, ein Schlepper und zwei Schwimmkräne getroffen worden. Von unabhängiger Seite waren die Angaben nicht überprüfbar. Die Ukraine will mit den Gegenangriffen im russischen Angriffskrieg Moskaus militärische Logistik stören. Nach Darstellung Browdis führt die seit Wochen andauernde „Flottenjagd“ auf russische Schiffe inzwischen dazu, dass Moskau seine Drohneneinheiten der sogenannten Rubikon-Truppen teils von der Front abziehe und verlagere, um so besser den Schiffsverkehr zu schützen. Das schwäche den Gegner an der Front, betonte er. Er kündigte an, die Operation gegen russische Schiffe an den verbleibenden Juli-Tagen und in der ersten Augusthälfte fortzusetzen. Neben den „Rubikon“-Einheiten, die teilweise von der Frontlinie abgezogen werden, werden auch die Kräfte und Mittel der gesamten 51. Luftabwehrdivision sowie eines Flugabwehrregiments der Überreste der Schwarzmeer-Flotte eingesetzt.

Selenskyj: Zwei wichtige Logistikzentren in Russland attackiert

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben zwei wichtige Logistikzentren in den russischen Regionen Moskau und Tambow sowie eine Ölanlage angegriffen. Die Logistikzentren seien für die Lieferung sanktionierter Bauteile für die Drohnenproduktion und Navigationsgeräte genutzt worden, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zudem hätten ukrainische Angriffe Ziele im Asowschen und im Schwarzen Meer getroffen. Russischen Angaben zufolge wurde bei den Drohnenangriffen ein Lagerhaus des größten russischen Online-Händlers Wildberries in der Stadt Kotowsk in der südlichen Region Tambow getroffen, wobei sieben Mitarbeiter der Nachtschicht getötet worden seien.

Ukraine: Ein Todesopfer bei russischem Angriff auf Hafen von Odessa

Bei einem russischen Angriff auf den Hafen der ukrainischen Schwarzmeer-Stadt Odessa ist nach Behördenangaben ein Mensch getötet worden. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, teilte der Regionalgouverneur Oleh Kiper auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Bei dem Angriff wurde demnach ein Schiff unter der Flagge von Antigua und Barbuda getroffen. Hafeneinrichtungen wie Gebäude, Lagertanks und Lagerhäuser seien beschädigt worden.

Russland: Sieben Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Russland sind in der südlichen Region Tambow nach Angaben der Behörden mindestens sieben Menschen getötet worden. Ein Lagergebäude des größten russischen Online-Händlers Wildberries in der Stadt Kotowsk sei getroffen worden, teilte der Gouverneur der Region, Jewgeni Perwyschow, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Bei den Opfern handele es sich um Mitarbeiter der Nachtschicht. 25 weitere Menschen seien verletzt worden. Die Luftabwehr habe 28 Drohnen beim Anflug abgeschossen. Wenn diese ihr Ziel erreicht hätten, hätte die Zahl der Opfer noch weitaus höher ausfallen können, so Perwyschow. In der Region Moskau lösten Trümmer abgeschossener Drohnen einen Brand in einem Öllager in Noginsk aus, wie Gouverneur Andrei Worobjow mitteilte. In der Stadt seien zwei Menschen verletzt und eine nahe gelegene Geburtsklinik evakuiert worden.

Frachter bei russischem Raketenangriff auf Odessa beschädigt

Bei russischen Raketenangriffen auf das südukrainische Gebiet Odessa ist ein Frachtschiff beschädigt worden. Vier Mitglieder der 17-köpfigen Besatzung seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region, Oleh Kiper, bei Telegram mit. Das Schiff ist demnach unter der Flagge der Marschallinseln gefahren. Zuvor sei auch „industrielle Infrastruktur“ angegriffen worden. Den Angaben nach wurden dabei ein Verwaltungs- und ein Lagergebäude und mehr als ein Dutzend Autos beschädigt. Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge wurden zwei Häfen in der Region Odessa vom russischen Militär angegriffen. Eine Attacke auf den Hafen „Piwdennyj“ galt demzufolge einem Frachter mit Gütern für die ukrainische Armee. Im Hafen Odessa selbst seien wiederum Treibstofftanks das Ziel gewesen. Zusätzlich seien noch vier Frachtschiffe im Hafen Mykolajiw in der Nachbarregion angegriffen worden. Dafür gab es keine Bestätigung von ukrainischer Seite.

Ukrainische Gegenangriffe: Tote und Verletzte in Russland

Bei ukrainischen Drohnenangriffen in Russland sind nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Im Gebiet Tambow starben sieben Menschen, es gebe auch 25 Verletzte, teilte Gouverneur Jewgeni Perwyschow bei Telegram mit. Bei den Opfern handele es sich um Mitarbeiter eines Verteilzentrums des russischen Online-Versandhändlers Wildberries. Die getroffene Stadt Kotowsk liegt rund 500 Autokilometer südöstlich von der Hauptstadt Moskau entfernt. Auch im Moskauer Gebiet sei ein Lager von Wildberries getroffen worden, teilte das Unternehmen mit. In der Stadt Elektrostal - rund 50 Kilometer östlich von Moskau - seien 24 Menschen verletzt worden, davon einige schwer, teilte Gouverneur Andrej Worobjow mit. In dem Gebiet um die Hauptstadt sei außerdem in der Stadt Noginsk auf dem Gelände eines Öldepots ein Brand ausgebrochen.

Selenskyj will Streit mit Polen über umstrittene Militärehrung beilegen

Nach dem diplomatischen Eklat um die Benennung einer ukrainischen Armeeeinheit nach einer historischen Partisanengruppe bemüht sich Präsident Wolodymyr Selenskyj um eine Entspannung der Beziehungen zu Polen. Er kündigte am Freitag an, Untersuchungen zu Massakern an der polnischen Bevölkerung durch die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA) im Zweiten Weltkrieg auszuweiten und Geheimdienstarchive zu öffnen. Zudem sollen die Bemühungen zur Exhumierung von Opfern verstärkt werden.

Treibstoffkrise und Seeblockade treffen Russlands Landwirte hart

Russische Landwirte haben trotz einer guten Ernte mit massiven Problemen durch den Krieg in der Ukraine zu kämpfen. Eine landesweite Treibstoffkrise und die jüngste militärische Eskalation im Asowschen Meer setzen die Betriebe unter Druck. Die Treibstoffkrise ist eine Folge monatelanger ukrainischer Drohnenangriffe auf russische Raffinerien und hat zu einem starken Anstieg der Dieselpreise geführt. Die russische Landwirtschaftsministerin Oksana Lut räumte am Freitag zwar ein, dass es in allen Regionen Probleme mit dem Treibstoff gebe, versprach den Bauern aber, dass der Staat die benötigten Lieferungen sicherstellen werde. Experten zufolge könnten die Probleme jedoch weitreichende Folgen haben. Andrej Sisow von der Unternehmensberatung SovEcon sagte Reuters, Russland könne dem Weltmarkt fünf bis zehn Millionen Tonnen Weizen weniger liefern, wenn das Asowsche Meer nicht für die Schifffahrt geöffnet werde. Russland ist der weltgrößte Weizenexporteur.

Insider: Russland importiert erstmals Benzin aus Kasachstan

Russland erhält Insidern zufolge wegen Engpässen nach ukrainischen Angriffen erstmals Benzin aus Kasachstan. Im Juli seien rund 1000 Tonnen in eine Region in Zentralrussland geliefert worden, verlautet aus Branchenkreisen. Wegen der Drohnenangriffe auf Raffinerien sucht Russland auch in Belarus und Indien nach Treibstoff.