Wunder-Rettung in Venezuela: Baby lebend aus Trümmern gezogen
Wunder-Rettung: Baby lebend aus Trümmern in Venezuela gezogen

Baby aus Trümmern gerettet – Video geht viral

Helfer haben in Venezuela ein halbnacktes, völlig verstaubtes Baby aus einem eingestürzten Gebäude gezogen. Das Kleinkind überlebte den Einsturz in einem Hohlraum nahezu unverletzt. Vater und Retter jubelten, der Vater nahm das Kind weinend in die Arme. Das Video der Rettung verbreitet sich im Internet viral und gibt den Einsatzkräften Kraft, die oft mit bloßen Händen graben.

Zwei schwere Erdbeben erschüttern Nordvenezuela

Am Mittwoch wurde der Norden Venezuelas von zwei kurz aufeinanderfolgenden schweren Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschüttert. Besonders schwer getroffen wurde der Bundesstaat La Guaira mit dem wichtigsten Flughafen und Seehafen des Landes. Nach Angaben der venezolanischen Regierung kamen bislang 235 Menschen ums Leben, mehr als 4300 Verletzte wurden in Krankenhäusern behandelt. Offiziell gelten noch rund 200 Menschen als unter den Trümmern verschüttet, doch Experten befürchten, dass die Zahl der Vermissten in die Tausende gehen könnte.

Weitere Kinder gerettet – Hoffnung in der Katastrophe

Ein weiteres Video zeigt ein etwa drei Jahre altes Mädchen, das nachts aus den Trümmern eines Wohnhauses gezogen wird. Auch es scheint unverletzt, sein Körper ist vollständig mit Staub bedeckt. Helfer tragen das Kind unter lautem Jubel davon. Ein drittes Video zeigt ein Baby, das aus den Trümmern krabbelt, während ein älteres Ehepaar sich während des Bebens fest in den Armen hält. Diese Szenen verbreiten Hoffnung inmitten der Katastrophe.

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Internationale Hilfe – Deutschland unterstützt

Interimspräsidentin Delcy Rodríguez sagte: „Wir hoffen, so viele Menschen wie möglich lebend zu retten.“ Internationale Hilfsteams und schwere Maschinen sind auf dem Weg in die betroffene Küstenregion. Deutschland hilft mit Dutzenden Rettungskräften des Technischen Hilfswerks und bereitet bis zu sechs A400M-Transportflugzeuge der Bundeswehr in Wunstorf vor. 30 Spezialisten sind bereits auf dem Weg nach Venezuela, um bei der Suche nach Überlebenden zu helfen.

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