Brexit: Zehn Jahre nach dem Referendum
Am 23. Juni 2016 stimmten die Briten für den Austritt aus der Europäischen Union. Zehn Jahre später zeigt sich: Der Brexit hat der britischen Wirtschaft geschadet. Doch in vielen Bereichen schneidet das Land trotzdem besser ab als Deutschland, wie eine Analyse zeigt.
Wirtschaftliche Folgen des Brexit
Der Brexit hat das Vereinigte Königreich wirtschaftlich getroffen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt Schätzungen zufolge um etwa 5 Prozent niedriger, als es ohne den Austritt gewesen wäre. Besonders betroffen sind Handel und Investitionen. Die Unsicherheit nach dem Referendum führte zu einem Rückgang der Unternehmensinvestitionen.
Vergleich mit Deutschland
Trotz der Schäden schneidet Großbritannien in einigen Bereichen besser ab als Deutschland. So ist die Arbeitslosenquote in Großbritannien niedriger, und die Wirtschaft wuchs in den letzten Jahren zeitweise schneller. Allerdings leidet das Land unter einer hohen Inflation und einem schwachen Pfund.
Auswirkungen auf den Alltag
Für die Bürger hat der Brexit konkrete Folgen: Höhere Lebensmittelpreise, bürokratische Hürden beim Reisen und ein Rückgang der Einwanderung aus der EU. Viele Unternehmen klagen über Fachkräftemangel. Die langfristigen Auswirkungen sind noch nicht vollständig absehbar.



