CDU-Chef Peters aus MV begrüßt Rücktritt von Spahn als Fraktionschef
Peters begrüßt Spahn-Rücktritt als unausweichlichen Schritt

Der CDU-Vorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, hat den Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag als „unausweichlichen Schritt“ begrüßt. In einer Stellungnahme erklärte Peters: „Ich bin erleichtert. Der Wechsel an der Fraktionsspitze ist ein unausweichlicher Schritt.“ Gleichzeitig dankte er Spahn für dessen bisherige Arbeit.

Peters forderte Spahn zum Rücktritt auf

Peters hatte seinen Parteifreund zuvor öffentlich zum Rücktritt aufgefordert. Gegenüber der „Bild“-Zeitung sagte er: „Jens Spahn ist als Vorsitzender der Unionsfraktion nicht mehr tragbar und muss zurücktreten.“ Die Forderung stand im Zusammenhang mit der Kritik an Spahn wegen der Nutzung einer Leihmutter in den USA.

Spahn trat nach Aufforderung von Merz zurück

Spahn hatte am Samstag in einem Schreiben seinen Rücktritt erklärt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte ihn zu diesem Schritt aufgefordert. Spahn war in die Kritik geraten, weil er und sein Mann Daniel Funfe mit Hilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden waren. Eine Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, und die CDU spricht sich gegen eine Legalisierung aus.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Reaktionen aus anderen Bundesländern

Die CDU in Niedersachsen bezeichnete Spahns Rücktritt als „konsequent und notwendig“. Der rheinland-pfälzische CDU-Chef Christian Schnieder nannte den Rücktritt hingegen einen „Verlust für die Union“. Die unterschiedlichen Bewertungen zeigen die anhaltende Debatte innerhalb der Partei.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration