Umfrage: Keine Koalition erhält klaren Wählerauftrag
Umfrage: Keine Koalition erhält klaren Wählerauftrag

Berlin – Ein Jahr nach der Bundestagswahl zeigt eine aktuelle INSA-Umfrage, dass keine Koalition die Deutschen wirklich begeistern kann. Die schwarz-rote Regierung steht unter Druck, doch ein klarer Wechselwunsch ist nicht erkennbar.

Laut der Umfrage favorisieren 24 Prozent der Befragten eine schwarz-blaue Koalition aus CDU/CSU und AfD. Ein Bündnis aus SPD und Union liegt mit 22 Prozent auf Platz 1 der beliebtesten Koalitionen. Für Rot-Rot-Grün sprechen sich 20 Prozent aus. Kein Bündnis erreicht mehr als ein Viertel der Zustimmung.

Im INSA-Sonntagstrend für BILD stagniert die AfD bei 25 Prozent, ebenso wie die Union. Die SPD verharrt bei 16 Prozent, Grüne und Linke liegen jeweils bei 11 Prozent. Das BSW verliert einen Punkt auf 3 Prozent, die FDP bleibt bei 3 Prozent. Sonstige Parteien erreichen zusammen 6 Prozent.

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Für eine parlamentarische Mehrheit sind mehr als 44 Prozent nötig. Rechnerisch käme Schwarz-Blau auf 50 Prozent, ist aber aufgrund der Brandmauer unrealistisch. Möglich wäre eine Kenia-Koalition aus Union, SPD und Grünen mit 52 Prozent. Schwarz-Rot bliebe mit 41 Prozent unter der Mehrheit, Rot-Rot-Grün erreichte 38 Prozent.

Zwei Drittel der Wähler (66 Prozent) würden wieder so abstimmen wie vor einem Jahr, bei Unionsanhängern sind es sogar 80 Prozent. Die Turbulenzen um die AfD zeigen kaum Wirkung auf die Umfragewerte.

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