Eine Kriegshistorikerin hat Parallelen zwischen den Schlachten des Ersten Weltkriegs und dem aktuellen Krieg in der Ukraine gezogen. Besonders der Donbas erinnere an die Kämpfe um Verdun, sagte sie in einem Interview.
Die Historikerin betonte, dass beide Konflikte durch eine menschenverachtende Strategie geprägt seien. Im Ersten Weltkrieg wie heute würden Soldaten in Schützengräben unter extremen Bedingungen kämpfen.
Sie verwies auf die hohen Verluste und die Zermürbungstaktik, die in beiden Kriegen angewendet werde. Die Ähnlichkeiten seien erschreckend, so die Expertin.
Der Vergleich zeige, dass sich die Kriegsführung in über 100 Jahren kaum verändert habe. Die Ukraine erlebe derzeit eine Rückkehr zu den Schrecken des Stellungskriegs.



