Die Gesellschaft ist gespalten, und eine Besserung ist nicht in Sicht. Diesem Umstand will die Philosophin und Politikwissenschaftlerin Liya Yu auf dem Forschungsfeld der „Neuropolitik“ wissenschaftlich begegnen. Dieses interdisziplinäre Feld verbindet Erkenntnisse der Gehirnforschung mit denen der Politikwissenschaft.
Ein Gespräch über Moral und liberale Gehirne
Im Interview mit dem Tagesspiegel erklärt Yu, wie Rechtspopulisten die Schwächen unserer Gehirne instinktiv besser verstehen als andere. Sie plädiert für eine stärkere Berücksichtigung neurobiologischer Erkenntnisse in der politischen Bildung und Kommunikation.
Die Rolle von Friedrich Merz
Auch über den CDU-Politiker Friedrich Merz spricht Yu in diesem Zusammenhang. Sie analysiert, wie bestimmte politische Botschaften auf unterschiedliche Gehirntypen wirken und welche Chancen sich daraus für die Demokratie ergeben.
Die Neuropolitik könnte laut Yu helfen, Polarisierung zu überwinden und demokratische Prozesse zu stärken. Dazu sei allerdings ein Umdenken in der politischen Praxis nötig.



