WM 2026: Klopp verkündet Einigung mit Red Bull – Bundestrainer-Frage geklärt
WM 2026: Klopp einigt sich mit Red Bull – Bundestrainer-Frage offen

Jürgen Klopp hat den Weg für eine mögliche Übernahme des Bundestrainer-Postens geebnet. Der 59-Jährige verkündete am Sonntag bei MagentaTV, dass er sich mit Red Bull auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt habe. „Ich habe eine Einigung mit RB gefunden, eine großzügige Regelung“, sagte Klopp. Allerdings stehen noch Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) aus. „Es ist nichts final, aber die Gespräche liefen und alles geht in die richtige Richtung.“

Infantino fliegt während WM mehr als zweimal um die Erde

Fifa-Präsident Gianni Infantino ist während der Fußball-Weltmeisterschaft eine Strecke von fast zweieinhalb Erdumrundungen geflogen. Laut einer Recherche der Nachrichtenagentur AP legte der Schweizer Präsident des Weltverbandes vom 9. Juni an, zwei Tage vor WM-Beginn, bis zum Finaltag 95.403 Kilometer im Flugzeug zurück. Am Äquator beträgt der Erdumfang rund 40.000 Kilometer. Die Fifa äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.

Nach AP-Angaben besuchte Infantino 43 der insgesamt 104 WM-Spiele. Demnach nutzte der 56-Jährige dafür wohl eine Maschine vom Typ Gulfstream G650 aus der Flotte der Charterabteilung des WM-Sponsors Qatar Airways, die der Schweizer schon in den vergangenen Jahren genutzt hatte. Für die Verfolgung der Flugbewegungen wertete AP die Daten der Seite „FlightAware“ aus sowie Fotos aus verschiedenen Quellen.

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Rekord-Preisgeld für den Fußball-Weltmeister 2026

Der Fußball-Weltmeister darf sich über ein Rekord-Preisgeld freuen. Der Sieger des Endspiels am Sonntag zwischen Spanien und Argentinien erhält als Prämie 50 Millionen US-Dollar (43,71 Millionen Euro). An den Verlierer schüttet der Weltverband Fifa noch 33 Millionen US-Dollar aus. Für den dritten Platz erhält England 29 Millionen US-Dollar, der Vierte Frankreich bekommt 27 Millionen Dollar.

Bei der WM 2022 in Katar hatte Argentinien als Weltmeister 42 Millionen US-Dollar kassiert. Vor dem Turnier herrschte bei mehreren Verbänden Unmut angesichts der hohen Kosten, schwankender Wechselkurse und der Steuergesetze in den USA. Nach der Kritik erhöhte die Fifa deshalb die Gesamtausschüttung vor allem über höhere Start- und Vorbereitungspauschalen.

So gehen insgesamt 871 Millionen US-Dollar direkt an die 48 teilnehmenden Verbände. Jedes Team erhielt 2,5 Millionen US-Dollar, um die Vorbereitungskosten zu decken. Dazu kommen zehn Millionen US-Dollar als Minimalbetrag beim Ausscheiden in der Vorrunde. Je nach Erfolg in der K.o.-Runde stieg die Erfolgsprämie.

Der DFB erhielt für das Ausscheiden im Sechzehntelfinale elf Millionen US-Dollar – und damit deutlich weniger als noch für den WM-Sieg 2014. Damals hatte die Nationalmannschaft 35 Millionen Dollar eingespielt, dies waren rund 25,7 Millionen Euro.

Vor WM-Finale: Flug von Mexikos Präsidentin gestrichen

Die extremen Luft- und Wetterverhältnisse am Finalort New York haben auch die Reisepläne von Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum zum WM-Endspiel zwischen Argentinien und Spanien verändert. Ihr ursprünglich geplanter Flug von Cancún nach New York wurde am Samstag zunächst um zwei Stunden verschoben und dann komplett gestrichen. Grund dafür war die Rauchentwicklung über der US-Metropole, die in den vergangenen Tagen durch Waldbrände in Kanada verursacht worden waren.

Nach Angaben der mexikanischen Regierung flog die 64 Jahre alte Präsidentin kurzfristig in der Nacht zu Sonntag mit einer Maschine des „Sekretariats für die nationale Verteidigung“ (Sedena) nach New York. Das ist vergleichbar mit dem Verteidigungsministerium in anderen Staaten.

Wegen der Bedingungen in New York hatte auch Fifa-Präsident Gianni Infantino seinen Flug zum Spiel um Platz drei zwischen England und Frankreich (6:4) in Miami absagen müssen. In seinem Fall waren aber heftige Gewitter und starker Regen die Ursache, die den Rauch am Samstag verdrängten.

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Fifa rechnet mit deutlich höheren WM-Einnahmen als erwartet

Die Fußball-Weltmeisterschaft wirft offenbar deutlich mehr Gewinn ab als ursprünglich geplant. Wie die englische Zeitung „The Guardian“ berichtet, geht der Weltverband Fifa nun von Rekordeinnahmen von 15 Milliarden Dollar (rund 13,1 Milliarden Euro) für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko aus. Ursprünglich hatte die Fifa mit Einnahmen in Höhe von 11 Milliarden Dollar gerechnet. Über das Ergebnis soll Fifa-Präsident Gianni Infantino die Mitgliedsverbände am Samstag informiert haben.

Als Grund für den deutlichen Gewinnanstieg nannte der „Guardian“ vor allem die hohen Einnahmen beim Hospitality und dem Ticketverkauf. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2022, als die WM in Katar stattfand, hatte die Fifa 5,769 Milliarden US-Dollar eingenommen. Damals nahmen allerdings noch 32 statt nun 48 Mannschaften an dem Turnier teil.

Auf dem offiziellen Zweitmarkt reguliert die Fifa die Preise nicht und profitiert bei Verkäufen gleich doppelt. Der Weltverband kassiert pro Ticket eine Gebühr von 15 Prozent vom Verkäufer und vom Käufer.