CDU-Spitzenkandidat Evers: Diese Landespolitiker unterstützen ihn im Wahlkampf
CDU-Spitzenkandidat Evers: Diese Landespolitiker unterstützen ihn

Knapp zwei Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus hat Stefan Evers die Spitzenkandidatur der CDU übernommen. Nach dem überraschenden Rückzug von Kai Wegner steht der bisherige Fraktionschef nun im Fokus des Wahlkampfs. Eine Reihe namhafter Landespolitiker hat bereits ihre Unterstützung für Evers signalisiert.

Breite Unterstützung aus den eigenen Reihen

Der 46-jährige Evers kann auf ein starkes Netzwerk innerhalb der Berliner CDU bauen. Mehrere Kreisvorsitzende und Abgeordnete haben sich öffentlich hinter ihn gestellt. Dazu zählen unter anderem der frühere Innensenator Frank Henkel, der Evers als „erfahrenen und durchsetzungsstarken Politiker“ lobte. Auch die stellvertretende Landesvorsitzende Cornelia Seibeld sprach sich für Evers aus: „Er vereint Fachkompetenz mit einer klaren Haltung – genau das brauchen wir jetzt.“

Nach Angaben der Berliner Morgenpost vom 22. Juli 2026 haben sich bislang 14 der 22 Kreisverbände der Berliner CDU offiziell für Evers als Spitzenkandidaten ausgesprochen. Dies entspricht einer Zustimmung von rund 64 Prozent der Parteibasis. Die endgültige Nominierung erfolgt auf einem Sonderparteitag Anfang August.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Schlüsselfiguren im Wahlkampfteam

Evers hat ein schlagkräftiges Team zusammengestellt, das ihn im Wahlkampf begleitet. Als Wahlkampfmanager fungiert der Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann, der bereits mehrere erfolgreiche Kampagnen geleitet hat. Für die inhaltliche Ausrichtung ist die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Maren Jasper-Winter, zuständig. Sie betonte: „Unser Fokus liegt auf bezahlbarem Wohnraum, sicherer Innenpolitik und einer modernen Verwaltung.“

Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung durch den Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf, Cerstin Richter-Kotowski. Sie gilt als einflussreiche Stimme im Südwesten Berlins und kann auf eine starke lokale Verankerung verweisen.

Kritische Stimmen und Herausforderungen

Nicht alle Parteimitglieder stehen geschlossen hinter Evers. Der Kreisverband Mitte hatte zunächst eine eigene Kandidatur ins Spiel gebracht, sich aber nach intensiven Gesprächen letztlich der Mehrheit angeschlossen. „Die CDU muss jetzt geschlossen auftreten, um bei der Wahl erfolgreich zu sein“, erklärte der Mitte-Vorsitzende Christian Gräff. Dennoch bleibt die Stimmung angespannt: In internen Umfragen liegt die Berliner CDU derzeit bei 22 Prozent – drei Prozentpunkte weniger als bei der letzten Abgeordnetenhauswahl 2023.

Evers selbst zeigte sich zuversichtlich: „Wir werden einen engagierten und positiven Wahlkampf führen. Die Berlinerinnen und Berliner erkennen, dass die CDU die richtigen Antworten auf die drängenden Probleme unserer Stadt hat.“ Ob dies ausreicht, um die Spitzenposition zurückzuerobern, wird sich am 26. September 2026 zeigen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration