DFB-Krise: Hamann fordert Hinterfragen von Neuendorf und Rettig
Hamann: Neuendorf und Rettig müssen hinterfragt werden

Die Kritik nach dem erneuten frühen WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat nun auch die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erreicht. Der ehemalige Nationalspieler und heutige Sky-Experte Dietmar Hamann forderte, die Entscheidungen von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Geschäftsführer Andreas Rettig zu hinterfragen.

Hamann: „Man muss auch mal die Führung des DFB infrage stellen“

„Man muss auch mal die Führung des DFB infrage stellen“, sagte Hamann und bezog sich dabei insbesondere auf die umstrittene Vertragsverlängerung von Bundestrainer Julian Nagelsmann bis zur Europameisterschaft 2028. „Wir haben vor zwei Jahren eine durchschnittliche EM gespielt und eine schlechte Qualifikation. Und trotzdem wird der Vertrag dieses Bundestrainers verlängert. Ich glaube, es ist an der Zeit, die Herren Neuendorf und Rettig zu hinterfragen, wie das passieren konnte.“

Keine Abschluss-Pressekonferenz nach dem WM-Aus

Nach dem überraschenden Aus im Sechzehntelfinale gegen Außenseiter Paraguay – verloren im Elfmeterschießen – gab es zudem Kritik daran, dass sich kein Verantwortlicher mehr kritischen Fragen stellte. Statt einer Abschluss-Pressekonferenz wie nach der EM 2021 oder Fragerunden nach der WM 2022 und der EM 2024 gab es diesmal lediglich ein per Video verbreitetes Statement von Neuendorf, ohne Möglichkeit für Rückfragen.

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Die Entwicklung wirft Fragen zur Führungsstruktur des DFB auf. Während die Diskussion um Nagelsmanns Zukunft weitergeht, rückt nun auch die Arbeit der Verbandsspitze in den Fokus. Hamanns Aussagen verdeutlichen das wachsende Misstrauen in die Entscheidungsprozesse des DFB.

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