Podcast-Star Sara Arslan erhebt schwere Vorwürfe gegen Ex-Management
Sara Arslan: Schwere Vorwürfe gegen Ex-Management (15.06.2026)

Nach der Trennung gibt es Zoff: Podcast-Star Sara Arslan (28) erhebt schwere Vorwürfe gegen ihr ehemaliges Management. Eigentlich stehen in ihrem Podcast „Take Me Späti“ prominente Gäste im Vordergrund, doch seit einigen Monaten sorgt sie selbst für Aufsehen aufgrund eines Zerwürfnisses mit ihrer früheren Agentur Enkime.

Podcast zwischen Chips und Erfrischungsgetränken

Sara Arslan hat mit „Take Me Späti“ bewiesen, dass Deutschlands Promis auch in einem Kiosk ihr Herz ausschütten können. Zwischen Chips und Erfrischungsgetränken haben unter anderem Rapper Cro (36), Sänger Mark Forster (43) und Dschungel-Star Ariel (23) über Beziehungsregeln und Familiengeheimnisse gesprochen. Zuletzt waren jedoch alle Augen auf Sara Arslan selbst gerichtet.

Im April 2026 gab sie in einer Instagram-Story bekannt, sich von ihrem Management Enkime getrennt zu haben. Abseits eines anstehenden Rechtsstreits habe sie auch keinen Kontakt mehr zu der Agentur. Details wollte sie zunächst nicht öffentlich machen, doch ein Satz sorgte für Aufsehen: Sie sehe keinen Grund, „die Klappe zu halten, wenn drei weiße Männer meine Arbeit claimen“.

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Entzug der Social-Media-Zugänge

Besonders brisant: Laut Arslan entzog ihr das Management nach der Trennung den Zugriff auf alle Social-Media-Kanäle von „Take Me Späti“. Für sie ein harter Schlag, schließlich ist sie das Gesicht des Formats, das in den vergangenen Monaten rasant gewachsen ist. Den Großteil der Arbeit habe sie eigenen Angaben zufolge selbst übernommen – von Schnittanweisungen bis hin zu viralen Clips.

Arslan wollte nach eigenen Angaben zunächst keinen medienwirksamen Streit. Dann forderte sie ihr ehemaliges Management jedoch öffentlich auf, ihr die Kontrolle über die Accounts zurückzugeben. Doch damit nicht genug: Die Influencerin erhob weitere schwere Vorwürfe. Hinter ihrem Rücken sei bei Enkime schlecht über sie gesprochen worden. So sei sie als „geldgeil“ bezeichnet worden, obwohl sie eigenen Aussagen zufolge 25 Prozent ihrer Einnahmen an das Management abgeben musste.

Schwere Anschuldigungen und Reaktion des Managements

Noch heftiger: „Wäre ich die Staatsanwaltschaft Berlin oder die Steuerfahndung, würde ich da auch mal über alle Verträge, vor allem in der Tochtergesellschaft, drübergucken“, schrieb Arslan in einer Instagram-Story. Nach ihren Aussagen meldeten sich zahlreiche Personen bei ihr, die ähnliche Erfahrungen mit der Agentur gemacht haben wollen. Von einem angeblich schlechten Arbeitsklima bis hin zu mutmaßlich fragwürdigen Geschäftspraktiken – Arslan scheint mit ihren Erfahrungen nicht allein zu sein.

Später reagierte Enkime über verschiedene Kanäle auf die Vorwürfe und räumte Fehler ein: „Das Handling der Social-Media-Zugänge der letzten Tage war so nicht richtig.“ Das sei korrigiert, der Zugang wieder freigegeben. „Wir sehen, dass wir in einzelnen Situationen unserem eigenen Anspruch im Umgang nicht gerecht geworden sind.“ Künftig wollten sie das ändern: „Unabhängig davon schauen wir uns intern genau an, wo wir noch nicht gut genug sind und was wir besser machen müssen. Dazu sind wir im engen Austausch mit unseren Teams und beauftragen auch zusätzliche externe Unterstützung.“

Enkime bestätigte gegenüber BILD, sich fair mit Sara einigen zu wollen. Trotzdem gab die Agentur zu verstehen: „Pauschale Vorwürfe weisen wir zurück.“ Auch zum Vorwurf unlauterer Geschäftspraktiken sagten sie: „Das ist Quatsch.“ Doch auch zwei Monate nach dem großen Knall ist keine Ruhe eingekehrt. In dem Podcast „Baby got Business“ wiederholt sie Anfang Juni ihre Anschuldigungen. Sie sieht sich nicht als einzige Betroffene: „Ich bin mir auch sicher, dass viele Creator dort einen Vertrag abgeschlossen haben, der (…) nicht zu deren Vorteil ist.“ Eine BILD-Anfrage ließ Sara Arslan bislang unbeantwortet.

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