Berliner Student auf Schwarzeneggers Weltklimagipfel in Wien
Berliner Student auf Schwarzeneggers Weltklimagipfel

Ein Berliner Student beim Weltklimagipfel

Gianni Matheja, 21 Jahre alt und einer der bekanntesten Studenten im deutschsprachigen Raum, wurde zum Austrian World Summit nach Wien eingeladen. Der von Arnold Schwarzenegger mitinitiierte Gipfel fand zum zehnten Mal in der Wiener Hofburg statt. Unter dem Motto „We are unstoppable“ kamen Staatschefs, Unternehmer und Aktivisten zusammen, um über Klimaschutz zu diskutieren. Matheja, der mit seinen Univideos Hunderttausende erreicht, vertrat dort die Stimme der Studierenden.

Begegnung mit dem österreichischen Kanzler

Der frischgebackene Kanzler Christian Stocker (ÖVP) stellte sich Mathejas Fragen zu den geplanten Budgetkürzungen an den Universitäten in Höhe von 2,5 Milliarden Euro. Stocker betonte, dass Effizienz auch an Unis ein Thema sein müsse und Kürzungen nicht automatisch Qualitätsverlust bedeuteten. Auf die Frage nach Entlastungen für Studierende antwortete er, dass Studierende in Österreich bereits stark unterstützt würden. Diese Aussagen erinnerten Matheja an die umstrittenen Äußerungen von Dorothee Bär, die die Situation deutscher Studierender als „privilegiert“ bezeichnet hatte.

Kamala Harris und die junge Generation

Ex-US-Vizepräsidentin Kamala Harris sprach auf dem Gipfel mit Schwarzenegger und nannte Mathejas Generation „wunderschön ungeduldig“. Sie betonte, dass jemand, der heute 20 sei, vermutlich 100 Jahre alt werde, und forderte die Politik auf, über die langfristigen Auswirkungen ihrer Entscheidungen nachzudenken. Matheja fühlte sich direkt angesprochen.

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Solidarität über Grenzen hinweg

Nach dem Gipfel traf Matheja Hunderte Studierende, die zum Gipfel gekommen waren. Sie diskutierten über Studienbedingungen, teure Mieten und schlechtes Mensaessen – ähnliche Probleme wie in Deutschland. Die Studierenden zeigten sich enttäuscht über Stockers Antworten, aber Matheja betonte, dass der Kanzler sich immerhin den Fragen gestellt habe, im Gegensatz zu Dorothee Bär, die ein Gespräch abgelehnt hatte. Ein Student ermutigte ihn: „Mach bitte weiter so, für uns.“

Matheja resümierte, dass die prekäre Lage der Studierenden nicht an Ländergrenzen ende, aber auch die emotionale Verbundenheit nicht. Inspiriert vom Gipfelmotto „We are unstoppable“ zog er ein positives Fazit: „Weitermachen, ganz genau. Arnold hat recht. We are unstoppable.“

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