Berliner Wohnprojekt gescheitert: Senat unter scharfer Kritik
Berliner Wohnprojekt gescheitert: Senat in der Kritik

Ein Traum von einem besonderen Wohnprojekt in Berlin ist geplatzt. Auf einem landeseigenen Grundstück in der Brückenstraße 20 in Niederschöneweide (Treptow-Köpenick) wollte ein Verein ein gemeinwohlorientiertes Wohnhaus errichten. Doch das Vorhaben scheiterte – und der Senat sieht sich nun deutlicher Kritik ausgesetzt. Bezirksreporter Philipp Hartmann berichtet.

Verein scheitert mit Wohnprojekt auf landeseigenem Grundstück

Der Verein hatte ambitionierte Pläne: Auf dem Grundstück in der Brückenstraße 20 sollte ein Wohnhaus entstehen, das nicht profitorientiert, sondern dem Gemeinwohl verpflichtet sein sollte. Doch die Umsetzung gelang nicht. „Wirklich ärgerlich“, kommentierte ein Sprecher des Vereins das Aus des Projekts. Die genauen Gründe für das Scheitern sind noch nicht vollständig geklärt, doch der Verein macht vor allem bürokratische Hürden und mangelnde Unterstützung durch den Senat verantwortlich.

Scharfe Kritik am Senat

In der Folge wird der Berliner Senat massiv kritisiert. Bezirkspolitiker und Wohnungsbau-Experten werfen der Landesregierung vor, zu wenig für gemeinwohlorientierte Wohnprojekte zu tun. „Der Senat redet viel von bezahlbarem Wohnraum, aber wenn es konkret wird, lässt er die Initiativen im Stich“, so ein Kritiker. Der Verein selbst zeigte sich enttäuscht: „Wir haben jahrelang geplant und gekämpft – am Ende hat es nicht gereicht.“

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Grundstück bleibt ungenutzt

Das landeseigene Grundstück in der Brückenstraße 20 liegt nun weiterhin brach. Dabei ist bezahlbarer Wohnraum in Berlin dringend benötigt. Die Zahl der Menschen, die auf dem Wohnungsmarkt keinen bezahlbaren Mietvertrag finden, steigt stetig. Das gescheiterte Projekt ist daher nicht nur für den Verein ein Rückschlag, sondern auch für die Wohnungspolitik der Stadt.

Der Senat hat sich bislang nicht ausführlich zu dem Fall geäußert. Auf Anfrage hieß es lediglich, man bedauere das Scheitern des Projekts und werde die Gründe prüfen. Ob und wann auf dem Grundstück in Niederschöneweide doch noch gebaut wird, ist unklar.

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