Ein deutscher Urlauber ist beim Klettern im österreichischen Vorarlberg tödlich verunglückt. Der 47-jährige Mann aus Fürth war nach Angaben der Landespolizeidirektion Vorarlberg gemeinsam mit einer Begleiterin auf einem Klettersteig auf der Fluchtalpe in Mittelberg unterwegs, nahe der deutschen Grenze.
Absturz nach Gleichgewichtsverlust
Gegen 12.50 Uhr erreichten beide den südlichen Schafalpenkopf. Der Urlauber habe zuvor über Kraftverlust geklagt und geäußert, den Klettersteig unterschätzt zu haben, teilte die Polizei mit. Als er sein Klettersteigset aushängte, verlor er das Gleichgewicht und stürzte zunächst über steiles Gelände, anschließend rund 100 Meter über eine senkrechte Felswand in Richtung Deutschland ab.
Der Mann erlitt tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Er wurde mit einem Polizeihubschrauber geborgen. Weitere Details zur Identität des Toten wurden zunächst nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Häufige Unfallursache: Überschätzung
Klettersteige erfordern eine gute körperliche Verfassung und Erfahrung. Der Vorfall zeigt, wie schnell eine falsche Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit zu einem tödlichen Unfall führen kann. Die Polizei warnt vor den Gefahren alpiner Unternehmungen und rät zu sorgfältiger Tourenplanung.



