SPD-Spitzenkandidat Krach: Wegners Rückzug beendet „quälenden Prozess“
SPD-Kandidat Krach: Wegners Rückzug beendet „quälenden Prozess“

Für SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach geht mit dem Verzicht auf die Spitzenkandidatur von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) ein „quälender Prozess“ zu Ende. Berlin könne wieder aufatmen, sagte Krach. „Aber es bleibt die Frage, warum Wegner und seine CDU ein halbes Jahr für die Wahrheit gebraucht haben.“

Krach wirft Wegner „Selbstbedienungsmentalität“ vor

Noch vor kurzem habe die CDU Wegner zum Spitzenkandidaten gemacht. „Deshalb sprechen wir heute nur über die Spitze des Eisbergs, dahinter steht ein System-Wegner, das für eine unfassbare Selbstbedienungsmentalität bei Fördergeldern, eine desaströse Verkehrspolitik und Lügen im höchsten Amt steht“, erklärte Krach weiter.

Der Spitzenkandidat hatte am Donnerstag erklärt, dass er eine Zusammenarbeit mit Wegner nach der Wahl im September ausschließe. Er schließe keine Koalition außer mit der AfD aus, betonte Krach. Er könne also auch mit der CDU einen Senat bilden – aber eben ohne Wegner als Regierenden Bürgermeister.

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Wegner zieht Spitzenkandidatur zurück

Wegner hatte am Nachmittag seinen Rückzug von der Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September erklärt. Dieser Schritt eröffnet neue Koalitionsmöglichkeiten für die SPD. Krachs Aussage, dass er nur mit Wegner nicht zusammenarbeiten wolle, könnte eine Regierungsbildung nach der Wahl erleichtern.

Die SPD sieht nun neue Chancen für den Wahlkampf. Krach betonte, dass Berlin wieder aufatmen könne, nachdem der „quälende Prozess“ mit Wegners Rückzug beendet sei. Die SPD werde nun mit voller Kraft in den Wahlkampf ziehen.

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