Die Bundeswehr verzeichnet deutschlandweit eine Zunahme von Drohnensichtungen. Besonders im Fokus steht der Schutz der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA). Ein Hauptfeldwebel des Objektschutzregiments „Friesland“ der Luftwaffe erläutert, welche Technologien und Taktiken zur Abwehr eingesetzt werden.
Steigende Gefahr durch Drohnen
In den letzten Monaten haben die Meldungen über unerlaubte Drohnenflüge über militärischen und öffentlichen Einrichtungen zugenommen. Die Bundeswehr reagiert mit verstärkten Schutzmaßnahmen. Bei der ILA, einer der bedeutendsten Luftfahrtmessen weltweit, kommt modernste Abwehrtechnik zum Einsatz.
Technologien im Einsatz
Das Objektschutzregiment „Friesland“ nutzt ein mehrstufiges System zur Drohnenabwehr. Dazu gehören Radarsysteme zur Früherkennung, Störsender zur Unterbrechung der Kommunikation sowie speziell ausgebildete Teams mit Netzen und Fangdrohnen. „Wir müssen flexibel auf verschiedene Drohnentypen reagieren“, erklärte der Hauptfeldwebel.
Zusammenarbeit mit Behörden
Die Bundeswehr kooperiert eng mit Polizei und zivilen Luftfahrtbehörden. Bei verdächtigen Sichtungen wird sofort reagiert. Die Maßnahmen dienen nicht nur dem Schutz der ILA, sondern auch der allgemeinen Sicherheit im Luftraum.



