Brandenburg und Polen intensivieren Zusammenarbeit: Berlin-Stettin-Raum rückt enger zusammen
Berlin-Stettin-Raum: Brandenburg und Polen intensivieren Kooperation

Vertiefte Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Polen im Berlin-Stettin-Raum

Die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Brandenburg und Polen erhält einen neuen Impuls. Eine kürzlich unterzeichnete Vereinbarung zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Stettin sowie den umliegenden Regionen zu intensivieren und das vorhandene Potenzial besser zu nutzen.

Startsignal für partnerschaftliche Zusammenarbeit

Eine Sprecherin der Stadt Schwedt bezeichnete die Kooperationsvereinbarung als „Startsignal für eine vertiefte und partnerschaftliche Zusammenarbeit beider Metropolen, Städte und Landkreise“. Es gehe dabei um die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses zu übergeordneten Zielen, die die gesamte Region zwischen Berlin und Stettin betreffen.

Volker-Gerd Westphal, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur, betonte: „Mit der am Donnerstag unterzeichneten Vereinbarung wollen wir Stärken verbinden und Synergieeffekte anstoßen.“ Piotr Krzystek, Stadtpräsident von Stettin, ergänzte: „Infrastruktur- und Bildungsprojekte wirken sich konkret auf die Lebensqualität auf beiden Seiten der Grenze aus.“

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Konkrete Projektideen und Arbeitskreis

Bei der Vereinbarung wurden bereits konkrete Themen- und Projektideen vorgestellt und diskutiert. Laut Mitteilung der Stadt Schwedt reichen diese von den gemeinsamen Potenzialen der Natur-, Wohn- und Lebensqualitäten bis zu Infrastrukturzielen.

Die vereinbarten Themen sollen bis zum Jahresende 2026 in einem eigens eingerichteten Arbeitskreis bearbeitet werden. Dieser soll sicherstellen, dass die geplanten Maßnahmen zügig umgesetzt werden und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Regionen kontinuierlich vorangetrieben wird.

Langfristige Perspektiven für die Grenzregion

Die neue Vereinbarung baut auf bereits bestehenden grenzüberschreitenden Kooperationen zwischen Brandenburg und Polen auf. Sie soll jedoch eine neue Qualität der Zusammenarbeit etablieren, die über bisherige Projekte hinausgeht.

Durch die verstärkte Einbindung Stettins in die gemeinsamen Aktivitäten erhofft man sich nachhaltige Verbesserungen in verschiedenen Bereichen:

  • Gemeinsame Infrastrukturplanung und -entwicklung
  • Bildungsprojekte mit grenzüberschreitendem Charakter
  • Natur- und Umweltschutzmaßnahmen
  • Steigerung der Wohn- und Lebensqualität in der gesamten Region

Die beteiligten Partner sehen in der intensivierten Zusammenarbeit eine Chance, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Raum zwischen Berlin und Stettin langfristig zu stärken und die Grenzregion als lebendigen und attraktiven Lebensraum zu gestalten.

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