Brand in Berliner Seniorenheim: 150 Bewohner müssen in Hotels umziehen
Brand in Seniorenheim: Bewohner ziehen in Hotels um

Kellerbrand in Berliner Seniorenwohnheim: Stromausfall zwingt Bewohner in Hotels

Ein verheerender Kellerbrand hat in einem Berliner Seniorenwohnheim zu massiven Einschränkungen geführt. Die rund 150 Bewohner des neunstöckigen Gebäudes in Reinickendorf mussten aufgrund des Ausfalls von Strom und Heizung vorübergehend in Hotels umziehen. Das Feuer brach am Montag in der Zobelitzstraße aus und wurde von der Berliner Feuerwehr erfolgreich gelöscht.

Person mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht

Bei dem Brandvorfall wurde eine Person mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr konnte das Feuer auf die Kellerräume beschränken, sodass die etwa 150 Mieteinheiten, überwiegend Einzimmerwohnungen, nicht direkt vom Feuer betroffen waren. Das Landeskriminalamt hat die Kellerräume inzwischen wieder freigegeben.

Ein Sprecher der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag, die die Seniorenapartments vermietet, erklärte: „Derzeit gibt es im Gebäude keinen Strom und keine Heizung. Die Reparaturarbeiten sind komplex, und wir können noch nicht abschätzen, wann die Versorgung wiederhergestellt sein wird.“

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Großteil der Bewohner in Hotels untergebracht

Der Großteil der Bewohner wurde in Hotels in Reinickendorf und im benachbarten Spandau untergebracht. Auch für diejenigen, die zunächst im Gebäude blieben, besteht das Angebot, in ein Hotel umzuziehen. Die Gewobag koordiniert die Unterbringung und unterstützt die Senioren bei diesem unerwarteten Umzug.

Die genaue Ursache des Brandes ist noch nicht bekannt, und die Schadenshöhe lässt sich bisher nicht beziffern. Mehrere Berliner Medien haben über den Vorfall berichtet, der die Herausforderungen im Umgang mit Notfällen in Senioreneinrichtungen verdeutlicht.

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