Spielt sie oder spielt sie nicht? Neue Aufregung um Tennis-Ikone Serena Williams (44). Die hatte in Wimbledon nicht nur für das Einzel gemeldet, wo sie in der ersten Runde an der Australierin Maya Joint (20) scheiterte, sondern auch für das Doppel. Dort wollte die Amerikanerin mit Schwester Venus (46) spielen. Oder will es vielleicht auch immer noch. Doch auf dem Spielplan der ersten Runde, die am Donnerstag und Freitag ausgetragen wurde und wird, fehlt der Name Williams. Was ist da los?
Keine offizielle Absage – Turnier und Team schweigen
Aus dem Clan der 23-maligen Grand-Slam-Siegerin kommt nichts. Das Turnier schweigt ebenfalls. Keine Absage, keine Information über eine eventuelle Änderung des Spielplans für das erfolgreichste Duo der Tennis-Geschichte. 14 Grand-Slam-Titel und dreimal Olympia-Gold heimsten beide zusammen ein. Und nun? Der Auftritt der beiden, ihr Comeback nach fast vier Jahren, wird sehnlichst erwartet. Hat aber vielleicht der Wirbel der vergangenen Tage Serena derart zugesetzt, dass sie beleidigt von dannen zieht?
Medien-Eklat nach Einzel-Aus
Von den Medien bekam sie einen Orkan ins Gesicht geblasen, nachdem sie nach ihrem Einzel-Aus die Pressekonferenz abgesagt hatte und ihr eine Strafe über 44.000 Euro vom Veranstalter drohte. 16 Stunden später kam ihre Managerin Jill Smoller (61) mit einer Verletzung um die Ecke, die sich Williams im ersten Satz gegen Joint zugezogen haben will. Angesichts des Zeitpunkts glaubt ihr das niemand. Die Verletzung hätte man sofort als Begründung anführen können, zudem spielte Williams im zweiten Satz, den sie gewann, ihr bestes Tennis. Von einer Blessur war nichts zu sehen.
Venus spielt Mixed – Serena vielleicht nur Zuschauerin
An Venus liegt es übrigens nicht, dass das Doppel eventuell platzt. Sie ist fit und spielt auch Mixed. Ihr Partner: der deutsche Doppel-Spezialist Kevin Krawietz (34). Am Freitagnachmittag spielen sie gegen den Briten Lloyd Glasspool (32) und die Slowakin Tereza Mihalíková (28). Vielleicht schaut Serena ja zu.



