Wembanyama-Patzer: Spurs-Star verspielt Sieg gegen Knicks
Wembanyama-Patzer kostet Spurs Sieg gegen Knicks

Die New York Knicks haben auch das zweite Aufeinandertreffen mit den San Antonio Spurs für sich entschieden und sich in den NBA-Finals damit eine hervorragende Ausgangsposition auf dem Weg zur Meisterschaft erarbeitet. In einer bis zum Ende extrem spannenden und dramatischen Begegnung siegten die Knicks dank eines folgenschweren Fehlers von Spurs-Superstar Victor Wembanyama mit 105:104 und führen in der Best-of-Seven-Serie nun mit 2:0. Für den Titelgewinn sind vier Siege erforderlich. Die nächsten beiden Partien finden im Madison Square Garden in New York statt. US-Präsident Donald Trump hatte sich für mindestens eines dieser Spiele als Zuschauer angekündigt. Theoretisch könnte er somit bei der möglichen Meisterfeier der Knicks dabei sein.

Knicks geben 14-Punkte-Führung aus der Hand

Die Knicks verspielten im Schlussviertel einen 14-Punkte-Vorsprung, als die Spurs mit einem 14:0-Lauf drei Minuten vor dem Ende den Ausgleich zum 97:97 erzielten. Danach steigerte sich die Dramatik der Partie ins Unermessliche. Die Spurs gingen beim Stand von 103:102 dank eines Treffers von Wembanyama 57 Sekunden vor Schluss erstmals in der zweiten Halbzeit in Führung. Beim Spielstand von 104:104 eroberte der 22-jährige Franzose zunächst stark den Ball, um ihn dann durch einen fatalen Fehlpass sofort wieder herzugeben. Dieser Patzer und das daraus resultierende Foul ermöglichten Knicks-Anführer Jalen Brunson zwei Freiwürfe. Einen davon verwandelte er zur 105:104-Führung. Die Spurs bekamen noch eine letzte Chance auf den Sieg, doch Wembanyamas Wurf verfehlte den Korb.

Historische Serie für die Knicks

Seit die Houston Rockets 1995 die ersten beiden Spiele gegen die Orlando Magic zum Start der Finalserie gewonnen hatten, war keinem NBA-Team mehr ein Doppelpack auswärts zum Auftakt einer Final-Serie gelungen. Die Rockets sicherten sich damals mit vier Siegen in vier Partien auch die Meisterschaft. Die Knicks haben nun zudem 13 Playoff-Spiele in Serie gewonnen. Eine längere Siegesserie gelang nur den Golden State Warriors, die 2007 auf 15 Siege in Folge kamen.

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Stimmen zum Spiel

„Wir haben dieses Spiel gewonnen, weil wir uns eine Führung erarbeitet haben. Wir haben uns eine Chance gegeben, dieses Spiel zu gewinnen, und wir haben es fertiggebracht“, sagte Knicks-Profi Karl-Anthony Towns im US-Fernsehen. Der Center hatte Wembanyama erneut das Leben schwer gemacht, auch wenn der Franzose am Ende 29 Punkte verbuchte und damit bester Werfer der Partie war. „Er ist ein großartiger Spieler, einer, wie es ihn nur einmal pro Generation gibt. Ich habe einfach versucht, es ihm so schwer wie möglich zu machen. Ich bin einfach glücklich darüber, Basketball zu spielen.“

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