Eintracht Frankfurt hat sein zweites Testspiel der Saisonvorbereitung mit 3:0 gegen den türkischen Pokalsieger Trabzonspor gewonnen. In Salzburg zeigte die Mannschaft von Trainer Adi Hütter eine starke erste Hälfte und führte bereits zur Pause mit 2:0.
Larsson zaubert mit der Hacke
Bereits in der neunten Minute sorgte Hugo Larsson für einen artistischen Moment. Der Schwede lenkte eine Flanke von Doan mit der linken Hacke ins kurze Eck – ein Treffer, der an das Rabona-Tor von Jonathan Burkardt im ersten Test gegen den FC Gießen erinnerte. „Ich will sehen, was wir trainiert haben“, hatte Hütter vor dem Spiel gesagt. Seine Mannschaft setzte die Vorgaben eindrucksvoll um: Hohes Pressing, frühe Ballgewinne und eine hohe Intensität prägten die erste Halbzeit.
Burkardt per Elfmeter
Mitte der ersten Hälfte kam Can Uzun immer besser ins Spiel. Der Youngster überzeugte mit Dribblings und klugen Pässen. Ein Foul an ihm führte zum Elfmeter, den Jonathan Burkardt in der 38. Minute sicher zum 2:0 verwandelte. Die Defensive um Abwehrchef Robin Koch ließ kaum Möglichkeiten der Türken zu.
Nach der Pause wechselte Hütter die komplette Mannschaft aus, doch die Dominanz blieb. Mario Götze führte das Team an, Trabzonspor kam kaum aus der eigenen Hälfte. Das 3:0 fiel in der 57. Minute durch ein Eigentor von Nwaiwu. „Es war über weite Strecken in etwa das, was ich mir vorgestellt habe. Natürlich kann noch nicht alles funktionieren. Aber ein 3:0 ist ein gutes Ergebnis, vor allem das zu Null“, lobte Hütter.
Koch lobt Intensität
Robin Koch ergänzte: „Wir hatten eine gute Intensität und das war mit das Wichtigste.“ Auch die Außenverteidiger Elias Baum und Keita Kosugi überzeugten mit rustikalem Einsatz, wenngleich Kosugi in der Bundesliga vielleicht etwas bremsen sollte. Die etwa 100 mitgereisten Trabzonspor-Fans hatten wenig Grund zum Jubeln – ihre Mannschaft kam kaum gefährlich vors Frankfurter Tor.
Mit dem zweiten Sieg in der Vorbereitung zeigt sich die Eintracht auf einem guten Weg. Nächster Härtetest folgt in den kommenden Tagen. Das Trainerteam wird weiter an der Feinabstimmung arbeiten, doch die gezeigte Leistung stimmt optimistisch.



