Der österreichische Handball-Nationalspieler Elias Kofler ist zum neuen Kapitän des HSV Hamburg ernannt worden. Der 25-jährige Rückraumspieler übernimmt die Führungsrolle von Niklas Weller, der nach dem Ende seiner aktiven Karriere seit dem 1. Juli 2026 das Amt des Vereinspräsidenten bekleidet. Der Club gab zudem bekannt, dass Moritz Sauter (23) und Robin Haug (27) als Co-Kapitäne fungieren werden.
Koflers bisherige Karriere und Vertragsverlängerung
Kofler wechselte im Jahr 2025 vom 1. VfL Potsdam nach Hamburg. Bereits in Potsdam trug er die Kapitänsbinde. Im Juni 2026 verlängerte der Rückraumspieler seinen Vertrag bei der HSVH vorzeitig bis 2030. „Ich freue mich riesig und es ist eine große Ehre, Kapitän der Mannschaft und des Vereins zu sein“, wird Kofler in einer Mitteilung des HSV Hamburg zitiert. „Ich trete in große Fußstapfen von Niklas Weller, der diesen Verein und die Mannschaft in den vergangenen zehn Jahren wie kein anderer geprägt hat.“
Niklas Wellers Vermächtnis und neue Rolle
Niklas Weller war zehn Jahre lang Kapitän des HSV Hamburg und führte das Team durch Höhen und Tiefen. Nach seinem Karriereende wechselte er nahtlos in die Vereinsführung. Seine Erfahrung und Führungsqualitäten sollen dem Club nun in seiner neuen Position als Präsident zugutekommen. Die Entscheidung, Kofler zum Kapitän zu ernennen, unterstreicht das Vertrauen der Vereinsführung in den Österreicher, der trotz seiner erst einjährigen Zugehörigkeit zum Team bereits Führungsqualitäten bewiesen hat.
Die neuen Co-Kapitäne: Sauter und Haug
Moritz Sauter (23) und Robin Haug (27) wurden als stellvertretende Kapitäne benannt. Sauter, ein talentierter Nachwuchsspieler, und Haug, ein erfahrener Akteur, sollen Kofler in seiner neuen Rolle unterstützen. Die Aufstellung des Führungstrios spiegelt die Mischung aus Jugend und Erfahrung wider, die der HSV Hamburg in der kommenden Saison anstrebt.
Ausblick auf die Saison
Mit Kofler als neuem Kapitän geht der HSV Hamburg optimistisch in die Saison 2026/27. Das Team hat sich zum Ziel gesetzt, in der Handball-Bundesliga eine starke Rolle zu spielen und an die Erfolge der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die neue Führungsstruktur auf dem Spielfeld auswirken wird.



