Hoffenheim-Star gesteht: Ich war ein wilder Junge
Hoffenheim-Star: Ich war ein wilder Junge

Ein Spieler der TSG Hoffenheim hat in einem Interview über seine wilde Anfangszeit als Profi gesprochen. Der 27-Jährige, der namentlich nicht genannt werden möchte, gestand, dass er in jungen Jahren oft über die Stränge geschlagen habe. „Ich war ein wilder Junge, habe viele Fehler gemacht“, sagte er der Bild-Zeitung. „Ich bin froh, dass ich heute erwachsener bin und mich auf den Fußball konzentrieren kann.“

Eskapaden in der Jugend

Der Mittelfeldspieler, der seit 2021 für die TSG aufläuft, berichtete von nächtlichen Ausflügen und Partys, die ihm beinahe die Karriere gekostet hätten. „Mit 18 dachte ich, ich bin unbesiegbar. Ich bin oft erst um 4 Uhr morgens nach Hause gekommen, obwohl am nächsten Tag Training war.“ Diese Disziplinlosigkeit führte zu Spannungen mit den Trainern. „Mein Jugendcoach hat mich mehrmals verwarnt, aber ich habe nicht auf ihn gehört.“

Wendepunkt in der Karriere

Der Wendepunkt kam, als er mit 20 Jahren einen schweren Bänderriss erlitt. „Die Verletzung hat mich wachgerüttelt. Ich lag im Krankenhaus und dachte: Wenn du so weitermachst, ist deine Karriere in zwei Jahren vorbei.“ Nach der Rehabilitation änderte er seinen Lebensstil radikal. Er verzichtete auf Alkohol, stellte seine Ernährung um und begann, zusätzlich zu trainieren. „Heute bin ich disziplinierter denn je. Ich weiß, was ich verlieren könnte.“

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Heute ein Vorbild

Inzwischen gilt der Profi als einer der zuverlässigsten Spieler im Kader. Trainer Sebastian Hoeneß lobte ihn kürzlich als „absoluten Musterprofi“. In der aktuellen Saison bestritt er 22 von 25 möglichen Spielen und erzielte drei Tore. „Ich bin stolz auf meine Entwicklung. Wenn ich heute junge Spieler sehe, die ähnliche Fehler machen, spreche ich sie an. Ich will ihnen helfen, den gleichen Weg zu vermeiden.“

Statistik und Ausblick

Laut einer internen Studie der TSG hat sich die Laufleistung des Spielers um 15 Prozent verbessert, seit er seinen Lebensstil umstellte. Auch die Verletzungsanfälligkeit sank deutlich. Der Verein plant, ihn langfristig an sich zu binden. „Er ist ein Beispiel dafür, wie man aus Fehlern lernt“, sagte Sportdirektor Alexander Rosen. Der Spieler selbst blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich will noch viele Jahre in der Bundesliga spielen und vielleicht eines Tages Kapitän werden.“

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