Eintracht Frankfurt soll wieder zu alter Stärke zurückfinden. Unter dem neuen Trainer Adi Hütter ist das Ziel klar: Die Mannschaft muss auf dem Platz wieder unangenehm sein, Gegner mit Härte und Aggressivität beeindrucken. In den vergangenen Jahren hatte der Verein diesen Ruf verloren – zu wenig Karten, schwache Zweikampfbilanzen und keine internationale Beteiligung. Das soll sich nun ändern.
Hütters klarer Plan für die neue Saison
Adi Hütter kennt den Verein und die Fans genau. Er weiß, was in Frankfurt erwartet wird: ein aggressives Pressing, kompromisslose Zweikämpfe und eine Mentalität, die an die erfolgreichen Jahre erinnert. „Wir müssen wieder wehtun“, so der Trainer. Der Österreicher hat bereits konkrete Vorstellungen, wie er das Team umbauen will. Spieler wie Can Uzun und Ansgar Knauff sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.
Vor allem im Mittelfeld und in der Abwehr setzt Hütter auf Robustheit. Die Spieler werden im Training auf die neue Philosophie eingeschworen. Zweikampfschulungen und taktische Anpassungen stehen auf dem Programm. „Eintracht-Fußball bedeutet Leidenschaft und Kampf“, betont Hütter.
Wie die Mannschaft auf dem Platz auftreten soll
Die Umstellung betrifft alle Mannschaftsteile. Stürmer sollen früher pressen, Verteidiger enger decken. Die Laufbereitschaft muss steigen, ebenso die Bereitschaft, Fouls zu riskieren. In der Vorsaison war Eintracht eines der fairsten Teams der Liga – das soll sich ändern. Hütter fordert mehr Aggressivität in den Zweikämpfen, sowohl im Mittelfeld als auch im eigenen Strafraum.
„Wir müssen die Gegner unter Druck setzen und ihnen keine Zeit lassen“, erklärt der Trainer. Die taktische Grundordnung bleibt flexibel, aber die Grundtugenden sind nicht verhandelbar. Can Uzun, der schon in der Jugend für seine Härte bekannt war, soll als Vorbild vorangehen. Auch Ansgar Knauff bringt die nötige Physis mit.
Die Rückkehr zur alten DNA
Eintracht Frankfurt war einst berüchtigt für seine Zweikampfstärke. Unter Hütter soll diese DNA wiederbelebt werden. Der Klub will sich nicht mehr mit einer passiven Spielweise begnügen, sondern aktiv dominieren. „Wir müssen den Gegnern zeigen, dass Spiele in Frankfurt richtig wehtun“, so Hütter. Die Fans erwarten genau das – eine Mannschaft, die alles gibt und sich nichts gefallen lässt.
Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren. Hütter hat klare Vorstellungen und arbeitet intensiv mit dem Team. Die ersten Testspiele geben einen Vorgeschmack: Eintracht tritt aggressiver auf, geht mehr Risiken. Ob sich das in der Bundesliga auszahlt, wird die Saison zeigen.
Mit dem neuen Ansatz will Eintracht Frankfurt wieder in die internationalen Ränge vorstoßen. Die Konkurrenz ist gewarnt: Die Hütter-Elf wird kein angenehmer Gegner sein.



