Gladbach-Neuzugang Konoplia droht nach brutaler Attacke lange Pause
Konoplia droht lange Pause nach brutalem Foul

Borussia Mönchengladbach hat am Sonntag ein Testspiel bei Rot-Weiß Essen mit 2:1 gewonnen, doch der Sieg wurde von einer schweren Verletzung überschattet. Neuzugang Yukhym Konoplia musste bereits nach zwölf Minuten mit einer humpelnden Bewegung vom Feld – die Folge einer brutalen Attacke eines Essener Verteidigers. Die Stimmung im Gladbacher Lager ist entsprechend gedrückt, wie die Bild-Zeitung berichtet.

Sieg mit Schatten

Die Partie im Stadion an der Hafenstraße begann vielversprechend für die Gäste: Nach einer frühen Führung durch einen Treffer von Florian Neuhaus in der achten Minute schien alles nach Plan zu laufen. Doch dann der Schock: Ein rücksichtsloses Einsteigen von Essens Innenverteidiger Felix Herzenbruch traf Konoplia am Knöchel. Der Ukrainer musste unter Schmerzen ausgewechselt werden – für ihn kam Luca Netz ins Spiel. Gladbach konnte die Führung trotzdem ausbauen und am Ende verdient mit 2:1 gewinnen, doch der Fokus liegt nun auf der Verletzung des Neuzugangs.

Brutales Foul an Konoplia

Konoplia, der erst vor wenigen Wochen von Dynamo Kiew nach Gladbach gewechselt war, sollte eigentlich die rechte Abwehrseite verstärken. Trainer Gerardo Seoane setzte ihn von Beginn an ein, um ihn an die Mannschaft zu gewöhnen. Der 21-Jährige zeigte in den ersten Minuten bereits gute Ansätze, ehe das Foul von Herzenbruch alles zunichtemachte. „Es war ein ganz klarer und gefährlicher Tritt“, schilderte ein Gladbacher Betreuer der Bild-Zeitung. „Yukhym ist am Boden geblieben und hat sofort signalisiert, dass es nicht weitergeht. Wir sind sehr besorgt.“

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Diagnose und Ausfallzeit

Erste Untersuchungen deuten auf eine schwere Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk hin, wie aus Vereinskreisen verlautet. Eine genauere Diagnose durch eine MRT-Untersuchung am Montag soll Klarheit bringen. Doch die Befürchtung ist groß, dass Konoplia mehrere Monate ausfallen könnte – ein herber Schlag für den Spieler und den Verein. Der Ukrainer selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich, soll aber laut Bild tief getroffen sein. „Er befürchtet das Schlimmste, denn er hatte sich so sehr auf die neue Herausforderung in der Bundesliga gefreut“, heißt es.

Kader-Problem für Gladbach

Die Verletzung von Konoplia kommt für Borussia Mönchengladbach zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Der Kader ist auf den Außenverteidigerpositionen ohnehin dünn besetzt, und ein längerer Ausfall könnte den Verein zwingen, auf dem Transfermarkt nachzulegen. Sportdirektor Roland Virkus zeigte sich betroffen: „Es tut uns sehr leid für Yukhym. Wir werden ihn bestmöglich unterstützen. Gleichzeitig prüfen wir, ob wir personell nachsteuern müssen.“ Die nächsten Testspiele und der Start der Bundesliga-Saison rücken näher, und Gladbach steht vor einer ungewissen Situation ohne den geplanten Rechtsverteidiger. Die Fans hoffen nun auf eine schnelle Genesung des talentierten Ukrainers, doch die ersten Anzeichen sprechen leider eine andere Sprache.

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