ARD-Moderatorin Lea Wagner: Ein Porträt
Lea Wagner, geboren am 15. August 1994 in Wiesbaden, hat sich als eine der erfolgreichsten Sportmoderatorinnen Deutschlands etabliert. Seit 2018 ist die Journalistin aus der deutschen Sportberichterstattung nicht mehr wegzudenken. Im Sommer 2026 wird sie für die „Sportschau“ durch die Fußball-Weltmeisterschaft führen, die vom 11. Juni bis 19. Juli stattfindet. Ein bedeutender Meilenstein in ihrer Karriere.
Sportliche Wurzeln in der Familie
Die Leidenschaft für den Sport wurde Lea Wagner in die Wiege gelegt. Sie ist die Tochter des deutsch-amerikanischen Fußballtrainers und ehemaligen Spielers David Wagner, der unter anderem für Eintracht Frankfurt, den 1. FSV Mainz 05, den FC Schalke 04, den FC Gütersloh und den SV Waldhof Mannheim aktiv war. Seit Sommer 2025 leitet ihr Vater die Nachwuchsabteilung bei RB Leipzig. Nach dem Abitur studierte Wagner bis 2016 in Stuttgart und sammelte erste journalistische Erfahrungen bei BVB total, Stuggi.TV, Sky, dem SWR und der ARD-„Sportschau“. Ein Volontariat bei der rt1.media group in Augsburg folgte. Seit 2018 moderiert sie Sendungen wie „SWR Sport“ in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, „SWR Sport Fußball“ und „Sport Extra“. Fünf Jahre lang war sie Reporterin für „Live nach neun“. 2021 unterschrieb sie einen festen Vertrag mit der ARD und moderiert seither die Skisprung-Übertragungen der „Sportschau“. Seit 2023 ist sie auch die Moderatorin der „Sportschau“ am Samstag.
Kritik an der WM-Aufstockung
Wagner hat bereits zweimal die Olympischen Winterspiele für die ARD moderiert. Nun folgt die WM als nächster Karrierehöhepunkt. Im Interview mit t-online äußerte sie sich kritisch zur Aufstockung der Teams: „Mir persönlich sind die Turniere dadurch zu lang. Wenn man die Besonderheit der Dinge wahren möchte, darf man sie nicht zu groß und immer verfügbar machen.“ Sie betonte, dass sie es nicht mag, wenn sie jede Woche Fußball gucken kann, und plädiert für mehr Exklusivität.
WM-Moderation trotz Schwangerschaft
Lea Wagner und ihr Ehemann erwarten ihr erstes Kind. Die Schwangerschaft wurde im März öffentlich gemacht. Die WM wird sie hochschwanger moderieren. Im Interview zeigte sie sich entspannt: „Ich fühle mich absolut tiefenentspannt.“ Bereits jetzt plant sie den Wiedereinstieg nach der Elternzeit und tauscht sich regelmäßig mit anderen Eltern in der Branche aus.



