Der 19-jährige Flügelflitzer Deniz Zeitler von der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim wird in der kommenden Saison nicht das Trikot von Hertha BSC tragen. Stattdessen steht offenbar Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn vor einem Transfer des beidfüßigen U20-Nationalspielers. Das berichtet der TV-Sender „Sky“.
Paderborn nimmt Kontakt auf
Nach Informationen von „Sky“ haben die Verantwortlichen des SC Paderborn bereits Kontakt zu Zeitler und dessen Noch-Arbeitgeber Hoffenheim aufgenommen. Beide Seiten zeigen Interesse an einer Zusammenarbeit, die Verhandlungen laufen. Paderborn ist zur neuen Saison in die Bundesliga aufgestiegen und sucht offenbar nach vielversprechenden Talenten, um den Kader zu verstärken.
Zeitlers starke Saison in der Regionalliga
Deniz Zeitler war in der vergangenen Spielzeit Stammspieler beim Drittligateam der TSG Hoffenheim, das in der Regionalliga Südwest spielte. Der Flügelflitzer erzielte in der Saison 2025/26 beachtliche 15 Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Seine konstanten Leistungen ließen seinen Marktwert laut transfermarkt.de auf vier Millionen Euro steigen. Der 19-Jährige gilt als eines der größten Offensivtalente im deutschen Fußball.
Hertha BSC verpasst die Chance
Hertha BSC hatte den Youngster auf der Wunschliste für die neue Zweitliga-Saison ganz oben notiert. Die Berliner wollten Zeitler ausleihen, doch das Angebot soll den Verantwortlichen der TSG Hoffenheim nicht gepasst haben. So platzte der Deal, und Hertha musste sich nach Alternativen umsehen. Als Ersatz hat der Hauptstadtklub den 21-jährigen Oluwaseun Adewumi von Burnley ausgeliehen, der die Offensive verstärken soll. Doch damit ist die Kadersuche in Berlin noch nicht abgeschlossen: Gesucht werden weiterhin ein Mittelstürmer und ein Linksverteidiger.
Zeitler vor dem Sprung in die Bundesliga
Sollte der Wechsel zu Paderborn gelingen, wäre es für Deniz Zeitler der erste Schritt auf die ganz große Bühne. Der in Hoffenheim ausgebildete Angreifer hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert. Seine Vielseitigkeit – er kann auf beiden Flügeln und im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden – macht ihn zu einem begehrten Spieler. Auch bei anderen Vereinen soll der 19-Jährige auf der Liste gestanden haben.
Paderborns Transferstrategie
Der SC Paderborn setzt seit Jahren auf junge, entwicklungsfähige Spieler und hat mit diesem Konzept bereits mehrfach überrascht. In der Saison 2024/25 gelang als Drittligameister der Aufstieg in die 2. Bundesliga, ein Jahr später folgte der Durchmarsch in die Bundesliga. Mit Spielern wie Zeitler will sich der Klub aus Ostwestfalen auch im Oberhaus etablieren. Die Verantwortlichen hoffen, den Transfer des Flügelflitzers in den kommenden Tagen über die Bühne zu bringen.
Herthas Suche geht weiter
Bei Hertha BSC blickt man unterdessen nach vorn. Die Ausleihe von Oluwaseun Adewumi zeigt, dass die Berliner auf dem Transfermarkt flexibel agieren. Adewumi, der in der vergangenen Saison für Burnley in der Championship spielte, soll der Offensive neue Impulse verleihen. Doch die Planungen sind noch nicht abgeschlossen. Insbesondere die Positionen im Sturmzentrum und auf der linken Abwehrseite sollen bis zum Ende der Transferperiode besetzt werden.



