Patrick Ittrich lobt HSV-Entwicklung: Boldt und Walter als Schlüsselfiguren
Patrick Ittrich lobt HSV-Entwicklung: Boldt und Walter

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich (47) hat sich positiv über die Entwicklung des Hamburger SV geäußert. Ittrich, der nach der Saison 2025/26 seine Pfeife an den Nagel hängte, arbeitet nun während der WM im „Breakfast Club“ von Magenta TV als Experte. „Diese Aufgabe bringt mir viel Spaß. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich auch in Zukunft was im Fernsehen machen werde. Aber noch ist nichts entschieden“, sagte Ittrich.

Positive Entwicklung des HSV

Ittrich, der als Polizeibeamter in der Verkehrserziehung tätig ist, betonte, dass der HSV in den letzten Jahren deutlich an Sympathie gewonnen habe. „Ich habe den Eindruck, dass der HSV seit drei, vier Jahren für die Menschen in Hamburg deutlich sympathischer als zuvor geworden ist. Großen Anteil daran hatten meiner Meinung nach die handelnden Personen wie der ehemalige Sportvorstand Jonas Boldt und Ex-Trainer Tim Walter mit ihrer Art, den Verein zu führen. Und diese Sympathiewelle haben dann die Trainer Merlin Polzin und Loic Fave später fortgesetzt“, so Ittrich.

Bedeutung für Hamburg

Der 47-Jährige, der selbst aus Hamburg stammt und für den MSV Hamburg pfeift, unterstrich die Wichtigkeit des HSV für die Stadt: „Der HSV in der Bundesliga ist ein Segen für die Stadt. Und Hamburg braucht einfach einen Erstligisten.“ Ittrich durfte als Schiedsrichter aus dem Hamburger Fußballverband nie Spiele des HSV oder des Lokalrivalen St. Pauli leiten. Diesen Umstand sah er jedoch gelassen: „Ich wusste das ja von Anfang an. Deshalb konnte ich über den Umstand auch nie richtig traurig sein. Das war für mich nie ein Thema.“

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Karriereende ohne Reue

Ittrich, der von 2003 bis 2026 im Profifußball als Schiedsrichter aktiv war, zeigte sich mit seinem Karriereende zufrieden. „Gefühlt bin ich doch gerade wie in den vergangenen Jahren nur in der Sommerpause. Ich habe mit einer großen Zufriedenheit aufgehört. Mir wurde viel Sympathie entgegengebracht. Aber da ich auf dem Höhepunkt aufgehört habe, sehe ich in der Hinsicht keine Probleme auf mich zukommen“, erklärte er. Neben seiner Tätigkeit im Fernsehen arbeitet Ittrich weiterhin als Polizeibeamter in der Verkehrserziehung und Verkehrsprävention von Kindern und Jugendlichen in Hamburg. „Das macht mir riesengroßen Spaß“, fügte er hinzu.

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