Borussia Mönchengladbachs Sport-Boss Rouven Schröder (50) hat am Sonntag beim Trainingsauftakt klargestellt, dass Torhüter Moritz Nicolas (28) trotz anhaltender Wechsel-Spekulationen aus der englischen Premier League definitiv beim Verein bleibt. Nicolas hatte zuvor auf eigenen Wunsch die Rückennummer 1 von Jonas Omlin (32) übernommen, der nach Basel gewechselt war, und damit ein klares Signal gesetzt.
Rückennummer als Zeichen des Vertrauens
Bereits am Freitag hatte Gladbach die Rückennummernverteilung für die Bundesliga-Saison 2026/27 bekannt gegeben. Nicolas trug in der vergangenen Saison die Nummer 33, die nun dem Neuzugang Daniel Batz (35) zugeteilt wurde. Schröder betonte: „Mo hat eine unfassbar gute Runde gespielt und sich diese Position verdient. Die Nummer 1 auf dem Rücken zu tragen, ist etwas Besonderes und zeigt auch seinen Stellenwert innerhalb der Mannschaft. Er besitzt unser volles Vertrauen und hat sich diese Anerkennung durch seine Leistungen erarbeitet. Wir haben kein Angebot vorliegen und planen zu 100 Prozent mit Moritz Nicolas als Nummer 1.“
Kaderplanung und mögliche Abgänge
Schröder machte deutlich, dass Gladbach fest mit Nicolas als Stammtorhüter für die kommende Bundesliga-Saison plant. Gleichzeitig räumte er ein, dass einige andere Profis den Verein bis zum Liga-Start Ende August noch verlassen könnten. „Wir haben unsere Benchmark und eine gewisse Kadergröße im Kopf. Dementsprechend muss sich der eine oder andere noch umschauen“, so Schröder. Der Kader ist derzeit sehr voll, da der Sport-Boss bereits sieben Neuzugänge vor dem Trainingsstart verpflichtet hat.
Frühzeitige Transferstrategie
Schröder erklärte die Strategie hinter den frühen Transfers: „Für uns war es wichtig, vor der Welle zu sein. Man sieht jetzt, dass der eine oder andere Verein nachzieht. Wir halten es für sehr wichtig, dass wir alle von Anfang an in jedem Gespräch dabeihaben. So bekommen sie schnell ein gutes Gefühl für die Mannschaft und den Klub.“ Die frühzeitige Kaderplanung soll den neuen Spielern helfen, sich schnell zu integrieren.
Mit Nicolas als Nummer eins und den sieben Neuzugängen geht Gladbach optimistisch in die Saison. Die Spekulationen um einen Wechsel von Nicolas in die Premier League scheinen damit vorerst beendet.



