Tuchel bereut nichts und will weitermachen: WM-Aus, Fokus auf EM 2028
Tuchel bereut nichts und will weitermachen: WM-Aus, EM 2028

Thomas Tuchel zeigt sich nach dem vorzeitigen Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft uneinsichtig und betont, er bereue „absolut nichts“. Der Bundestrainer steht massiv in der Kritik, nachdem das Team bereits in der Gruppenphase gescheitert ist. Fans, Medien und Experten machen Tuchel für das Desaster verantwortlich. Der 50-Jährige selbst sieht das anders und will seinen Job fortsetzen. Sein Blick geht bereits nach vorne: Die Europameisterschaft 2028 ist das nächste große Ziel.

Tuchel: Keine Reue, Fokus auf Zukunft

Auf der Pressekonferenz nach dem Aus sagte Tuchel: „Ich bereue absolut nichts von dem, was ich getan habe. Wir haben einen Plan verfolgt, aber es hat nicht geklappt. Das ist Fußball.“ Er betonte, dass er weiterhin voller Überzeugung an seine Arbeit glaube und sich auf die kommenden Aufgaben konzentriere. „Die EM 2028 ist unser Ziel. Wir werden aus den Fehlern lernen und stärker zurückkommen“, so Tuchel weiter. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hält vorerst an Tuchel fest, obwohl die öffentliche Kritik immer lauter wird.

Kritik von allen Seiten

Die deutsche Fußball-Elite ist sich einig: Tuchel trägt die Hauptschuld am WM-Debakel. Experten wie Lothar Matthäus und Oliver Kahn äußerten sich scharf. Matthäus sagte: „Tuchel hat taktisch völlig versagt. Die Mannschaft wirkte verunsichert und ohne Plan.“ Auch die Fans forderten in den sozialen Netzwerken seinen Rücktritt. Eine Umfrage des Sportmagazins „Kicker“ ergab, dass 78 Prozent der Befragten Tuchel als Hauptverantwortlichen sehen. „Die Mannschaft hat nicht das gezeigt, was sie kann. Das liegt an der Vorbereitung und der Taktik des Trainers“, kritisierte ein Fan in einem Interview.

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Rauch-Alarm in New York vor dem Finale

Neben dem deutschen WM-Aus sorgte ein Rauch-Alarm in New York für Aufsehen. Vor dem Finale der Weltmeisterschaft zwischen Argentinien und Frankreich löste ein Feueralarm im Stadion kurzzeitig Panik aus. Die Feuerwehr rückte an, doch es stellte sich als Fehlalarm heraus. Das Spiel konnte wie geplant stattfinden. Die Behörden gaben Entwarnung: „Es bestand keine Gefahr. Der Alarm wurde durch technische Probleme ausgelöst.“ Die Partie endete mit einem spannenden Elfmeterschießen, bei dem sich Argentinien durchsetzte.

Ausblick: DFB vor Umbruch

Der DFB steht nun vor einem Umbruch. Tuchel will weitermachen, doch der Druck wächst. Sportdirektor Rudi Völler erklärte: „Wir werden in den nächsten Tagen Gespräche führen und dann entscheiden, wie es weitergeht.“ Sollte Tuchel bleiben, müsste er das Team neu aufstellen. Junge Spieler wie Jamal Musiala und Florian Wirtz sollen die Zukunft prägen. „Wir haben talentierte Spieler, die in den nächsten Jahren Verantwortung übernehmen müssen“, sagte Tuchel. Die EM 2028 in Großbritannien und Irland ist das nächste große Turnier. Bis dahin will der DFB eine konkurrenzfähige Mannschaft formen.

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