Noch bevor die Verpflichtung von Jürgen Klopp als neuem Bundestrainer offiziell bestätigt ist, werden bereits Details zu seinem möglichen Assistentenstab bekannt. Wie die „Bild“-Zeitung und das Fußballportal „Kicker“ übereinstimmend berichten, soll der langjährige Bundesligaspieler Sven Bender Klopp künftig assistieren. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat dies bislang nicht bestätigt.
Überraschende Trennung von Unterhaching
Bis vor zwei Wochen war Bender beim Regionalligisten SpVgg Unterhaching tätig. Dann kam die überraschende Nachricht der Trennung. „Natürlich hat uns die Entscheidung und die Kurzfristigkeit überrascht“, sagte Hachings Präsident Manfred Schwabl. Als Begründung wurden in der Mitteilung des Viertligisten „unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige sportliche Ausrichtung und Zielsetzung“ angeführt.
Klopps Trainerteam nimmt Form an
Dass Klopp nach dem frühen WM-Aus des deutschen Teams Nachfolger von Julian Nagelsmann werden soll, gilt als nahezu sicher. Klopp soll Medienberichten zufolge noch in dieser Woche einen Vertrag bis zur nächsten WM 2030 unterschreiben und am DFB-Sitz in Frankfurt am Main präsentiert werden. Klopp soll seine langjährigen Vertrauten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders als Co-Trainer zum DFB mitbringen. Mit beiden hat er in der Vergangenheit erfolgreich als Vereinscoach zusammengearbeitet. Das Assistenteam soll demnach durch Bender ergänzt werden.
Benders Karriere und Verbindung zu Klopp
Sven Bender wurde als defensiver Mittelfeldspieler 2011 und 2012 mit Klopp als Chefcoach Deutscher Meister. 2013 erreichten sie gemeinsam das Champions-League-Finale, das der BVB in London gegen den FC Bayern München 1:2 verlor. Bender war über Jahre ein Schlüsselspieler in Klopps BVB-Team. Er hat zudem eine DFB-Vergangenheit als Nationalspieler (sieben Länderspiele) und Olympiateilnehmer (2016). Bender war von 2022 bis 2023 Assistenztrainer der U16-Juniorenauswahl. Vor dem Wechsel zu Unterhaching war er beim BVB als Assistent von Edin Terzić und Nuri Şahin tätig.
Ausblick auf die Zukunft
Die WM-Finaltrainer Lionel Scaloni und Luis de la Fuente sind alles andere als klassische Trainerstars. Aber sie eilen von Erfolg zu Erfolg. Lesen Sie hier mehr darüber, was das über Jürgen Klopp und die deutsche Nationalelf aussagt.



